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Welche Holzfasern stecken im Papier?

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Nachzuprüfen, welche Hölzer für die Papierherstellung verwendet wurden, ist schwierig. Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Holzforschung und der Universität Hamburg haben jetzt einen Gefäßatlas erstellt (Atlas of Vessel Elements), der Referenzen für eine Vielzahl asiatischer Hölzer enthält.

 

 

(© Thünen-Institut/Christina Waitkus)

Unbedruckte Papierwaren, die zunehmend in Asien produziert werden, fallen unter die EUTR. Nachzuprüfen, welche Hölzer für die Papierherstellung verwendet wurden, ist schwierig, weil durch den hohen Verarbeitungsgrad keine Holzstrukturen mehr vorhanden sind. Eine Möglichkeit ist die mikroskopische Untersuchung bestimmter, im Papier noch zu findender Pflanzenzellen, der Gefäßelemente, die charakteristische Formen aufweisen.

Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Holzforschung und der Universität Hamburg haben jetzt einen Gefäßatlas erstellt (Atlas of Vessel Elements), der Referenzen für eine Vielzahl asiatischer Hölzer enthält. Damit ist es Prüflaboren möglich, die Verwendung asiatischer Hölzer in Papieren nachzuweisen.

Der Gefäßatlas ist auch online verfügbar.