Institut für

Waldökosysteme

Wissenstransfer zur Erstellung von waldbezogenen Treibhausgasinventaren

REDD+_aktivitäten
Aktivitäten die im Rahmen von REDD+ durchgeführt werden. (© )

CD-REDD II

Die an dem Projekt beteiligten Entwicklungsländer sollen bis Dezember 2014 in der Lage sein, waldbezogene Treibhausgasinventuren zu entwickeln und darüber zu berichten. Als Ziel für diese Länder steht dabei die Erarbeitung einer THG-Inventur nach einfachen Kriterien (Stufe 1 = IPCC Tier 1). In naher Zukunft sollen diese THG-Inventuren mit entwickelten Monitoring-Systemen kombiniert werden, wodurch die Entwicklungsländer die komplexeren und anspruchsvolleren Kriterien nach IPCC Stufe 2 oder 3 erfüllen können. Mit Workshops und Trainingskursen auf globaler, nationaler und regionaler Ebene werden die Projektteilnehmer in die Lage versetzt, THG-Inventuren nach den geforderten Kriterien in ihrem Land durchzuführen und darüber zu berichten. Dies ist ein wichtiger Schritt im Prozess der Vorbereitung jedes einzelnen Landes auf den zukünftigen REDD-Mechanismus. Der Projektansatz zum Wissenstransfer zur Erstellung von waldbezogenen Treibhausgasinventaren basiert auf den Erfahrungen vorheriger Aktivitäten, die von anderen nationalen technischen Agenturen (z.B. US-EPA, UN-REDD, UNDP, GIZ, etc.) unter der Aufsicht vom UNFCCC-Sekretariat durchgeführt wurden. Ebenso werden bereits gewonnene Erfahrungen aus der Unterstützung von Ländern bei der internationalen Berichterstattung einbezogen. Darüber hinaus können sich weitere Entwicklungsländer zur Entwicklung ihrer regionalen Ansätze jederzeit am Projekt beteiligen.

Das Projekt wurde von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale  Zusammenarbeit (GIZ), der Coalition for Rainforest Nations  und des Thünen-Instituts für Waldökosysteme durchgeführt.