Institut für

Waldökosysteme

Internationales Kooperationsprogramm Wälder (ICP Forests)

Pinienbestand (Pinus pinea) bei Rom in Italien.
Pinienbestand (Pinus pinea) bei Rom in Italien. (© Walter Seidling)

In den 1980er-Jahren wurde eine zunehmende Verschlechterung des Benadelungs- bzw. Belaubungzustandes bei einer Vielzahl von Waldbaumarten, insbesondere bei der Tanne beobachtet. Da ein Zusammenhang mit den damals gegenüber heute deutlich höheren Schwefeldioxid Belastungen vermutet wurde, wurde ein Beobachtungprogramm zum Kronenzustand der Waldbäume ins Leben gerufen, das später durch Boden- und Blattanalysen ergänzt wurde. Da sehr schnell die internationale Dimension des Problems erkannt wurde, bündelten die betroffenen Staaten zur Dokumentation der räumlichen Ausdehnung bzw. des zeitlichen Verlaufs der Nadel-/Blattverluste die Aktivitäten im Rahmen des sogenannten Level-I-Monitorings unter dem Genfer Luftreinhalteabkommen. Bald wurde die Kronenansprache durch Daten zur Bodenfestphase und zu Nadel-/Blattinhaltsstoffen komplementiert. 1995 wurde dieses Monitoring zur tiefergehenden Bearbeitung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen durch das intensive (Level-II-)Monitoring ergänzt. In dessen Rahmen werden in zum Teil hoher zeitlicher Auflösung zusätzlich Daten zur Deposition, Bodenlösung, Witterung, Luftqualität, Bodenvegetation, Zuwachs, Phänologie, Blattfall und zu sichtbaren Ozonschäden erfasst.

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