Stellvertretende Institutsleitung

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Anna Frerck
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Clusterstatistik

Projekt

 (c) Georg Becher

Anpassung und Fortschreibung der Strukturdaten des Clusters Forst und Holz

Anhand amtlicher Statistiken über den Umsatz, die Zahl der Unternehmen sowie Beschäftigungsdaten untersuchen wir die Wirtschaftsbereiche Forst und Holz. Dabei quantifizieren wir die Wertschöpfung der Forst- und Holzwirtschaft, beschreiben deren Zustand und beschäftigen uns mit der quantitativen und strukturellen Entwicklung der Forst- und Holzwirtschaft.

Hintergrund und Zielsetzung

Isoliert betrachtet ist die deutsche Forstwirtschaft als Rohholzproduzent in ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung eher vernachlässigbar. Von der Rohholzproduktion sind jedoch zahlreiche nachgelagerten Wirtschaftszweige abhängig. Alle auf Holz basierten Wirtschaftszweige werden als Cluster Forst und Holz bezeichnet. Im Rahmen der bundesweiten Clusterstudie haben wir eine Methode zur Strukturanalyse des Clusters Forst und Holz entwickelt, die, jedes Jahr fortgeschrieben, der Wirtschaft und der Politik als Informations- und Entscheidungsgrundlage dient.

Vorgehensweise

Anhand von Umsatzangaben, Beschäftigungsdaten und Unternehmenszahlen erstellen wir jährliche Übersichten zur Anzahl der Unternehmen und der Beschäftigten und zu Umsätzen und ermitteln die Wertschöpfung in den Wirtschaftszweigen des Clusters Forst und Holz. Anhand der vorliegenden Daten untersuchen wir zusätzlich die Abhängigkeitsstruktur und die Entwicklung der einzelnen Kennziffern für das Bundesgebiet sowie für die Bundesländer.

Daten und Methoden

Unsere Auswertungen und Analysen basieren auf Statistiken des Statistischen Bundesamtes und der Agentur für Arbeit.

Vorläufige Ergebnisse

Die Strukturparameter des Clusters Forst und Holz haben wir bisher in der Zeitreihe von 2000 bis 2017 für das Bundesgebiet und für die Bundesländer analysiert. Der bundesweite Cluster Forst und Holz erzielte im Jahr 2017 mit 121.900 Unternehmen und 1.081.122 Beschäftigten einen Umsatz von über 184,0 Mrd. Euro. Den höchsten Beitrag dazu leistete das Verlags- und Druckereigewerbe (29,0%), gefolgt von der Papier- und Zellstoffindustrie (23,7%). Die gesamte Wertschöpfung entlang aller Branchen des Clusters Forst und Holz belief sich im Jahr 2017 auf  57,2 Mrd. Euro.

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Zeitraum

Daueraufgabe 1.2001

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektstatus: läuft

Publikationen

Anzahl der Datensätze: 5

  1. Becher G, Weimar H (2020) Branchen des Clusters entwickeln sich meist positiv. Holz Zentralbl 146(6):132-133
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 271 KB
  2. Becher G, Weimar H (2016) Cluster Forst und Holz: leicht rückläufige Entwicklung : aktuelle Berechnung für das Jahr 2013 und den Zeitraum 2000 bis 2013 der Clusterstatistik verdeutlicht die Trends der Branche. Holz Zentralbl 142(1):14-16
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 2018 KB
  3. Becher G (2016) Clusterstatistik Forst und Holz : Tabellen für das Bundesgebiet und die Länder 2000 bis 2014. Braunschweig: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 85 p, Thünen Working Paper 67, DOI:10.3220/WP1479976770000
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1759 KB
  4. Becher G (2015) Clusterstatistik Forst und Holz : Tabellen für das Bundesgebiet und die Länder 2000 bis 2013. Hamburg: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 109 p, Thünen Working Paper 48, DOI:10.3220/WP1443683579000
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1660 KB
  5. Becher G (2014) Clusterstatistik Forst und Holz : Tabellen für das Bundesgebiet und die Länder 2000 bis 2012 . Hamburg: Johann Heinrich von Thünen-Institut, 105 p, Thünen Working Paper 32, DOI:10.3220/WP_32_2014
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1566 KB