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Privatwaldeigentümer in Deutschland – wer sie sind und was sie wollen

Aktuell

Auf der 68. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates am 24.-26. Juni in Berlin informierte Prof. Dr. Dieter, Leiter des Thünen-Instituts für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie, über die Ergebnisse einer bundesweit repräsentativen Thünen-Befragung zu Privatwaldeigentümern in Deutschland.

(© Manuel Pape)

Unter dem Motto „WALD trifft Politik: Perspektiven für den Privatwald – Ansprache, Beratung, Betreuung, Bewirtschaftung“ hatte der Deutsche Forstwirtschaftrat zu seiner Jahrestagung nach Berlin geladen.

Der Vortrag von Prof. Dr. Dieter machte den rund 70 Teilnehmern v. a. deutlich, dass Privatwaldeigentümer ein Teil der Gesellschaft sind. Die etwa 1,82 Mio. Privatwaldeigentümer nutzen in der Mehrzahl Holz, gerade im Kleinprivatwald leben die Eigentümer aber nicht von dessen Verkauf. Ihr Wald ist den Eigentümern im hohen Maße wichtig und für sie überwiegend auch ein Ort des aktiven Gestaltens. Staatliche Forstleute fungieren dabei als zentrale Ansprechpartner. Die Privatwaldeigentümer sind aber auch Naturschutzzielen für den Wald gegenüber häufig aufgeschlossen.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass multifunktionale Forstwirtschaft fester Bestandteil des forstlichen Handelns der Privatwaldeigentümer ist, die sich auch weiterhin eine aktive gestalterische Rolle wünschen. Allerdings ist auch festzuhalten, dass der zu erkennende Trend des Generationswechsels Risiko und Chance zugleich ist. Neue Konzepte zur Ansprache sind und werden zunehmend notwendig, v. a. wenn staatliche Betreuungsangebote verringert werden.

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DFWR-Berliner-Erklärung

Thünen-Befragung