Institut für

Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie

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Artikel zur Holzeinlagerung von Forstbetrieben nach extremen Sturmereignissen erschienen

Aktuell

Wälder sind zunehmenden Risiken durch extreme Sturmereignisse ausgesetzt. In Folge solcher Sturmereignisse lagern Forstbetriebe beträchtliche Mengen der überschüssigen Erntemengen teils über mehrere Jahre hinweg ein. Trotz des grundsätzlichen Bewusstseins über solche Einlagerungsprozesse besteht nur unzureichende Kenntnis über die quantitativen Zusammenhänge in Hinblick auf die Einlagerung von Rundholz.

(© Matthias Rütze)

Insbesondere aufgrund der teils erheblichen zeitlichen Fehlallokation des Holzeinschlags im Rahmen der Einschlagsrückrechnung hat sich das Projekt Rohstoffmonitoring für Holz der Analyse und Modellierung der Holzeinlagerung im Rahmen extremer Sturmereignisse angenommen.
Mit Schwerpunkt auf die Einlagerung von Rundholz in Deutschland nach den Stürmen Lothar und Kyrill ist nun in der Zeitschrift „European Journal of Forest Research“ ein Artikel erschienen, der die wissenschaftlichen Ergebnisse darstellt. Es wurden hierzu empirische Daten des forstlichen Testbetriebsnetzes des Bundes herangezogen. Zusammenhänge zwischen Holpreisänderungen, Schadensausmaß und der Einlagerung von Rundholz wurden mittels Regressionsanalysen bewertet und quantifiziert. Auch wurde der Einfluss von Holzartengruppen, Besitzverhältnissen und Betriebsgrößen der Forstbetriebe auf die Einlagerung von Rundholz untersucht und quantifiziert.

  • Zimmermann K, Schuetz T, Weimar H (2018) Analysis and modeling of timber storage accumulation after severe storm events in Germany. Eur J Forest Res:in Press, DOI:10.1007/s10342-018-1116-1