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Stellenangebote

Aktuelle Stellenangebote der Einrichtungen und Institute des Thünen-Instituts:

Stellenangebot

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d)

Beteiligte Institute
HF
Institut für Holzforschung

 

Das Institut für Holzforschung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, am Standort Barsbüttel-Willinghusen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für drei Jahre

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d)

in Teilzeit mit 75 % der regelmäßigen Arbeitszeit (aktuell 29,25 Std./wchtl.) zur Untersuchung geographischer Herkünfte von Hölzern und Holzprodukten mit Methoden instrumenteller Analytik.

Die Ausschreibung richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber, die neben dem Arbeitsverhältnis die eigene wissenschaftliche Weiterbildung, insbesondere die Promotion anstreben. Das Thünen-Institut für Holzforschung kooperiert in diesem Zusammenhang insbesondere mit der Universität Hamburg. Die Befristung des Arbeitsverhältnisses erfolgt nach § 2 Abs. 1 Satz 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Im Thünen-Institut für Holzforschung werden die Möglichkeiten der stofflichen Nutzung von Holz und anderen Bioressourcen erforscht. Durch unsere Arbeit wird die Entwicklung hin zu einer umweltfreundlichen, nachhaltigen und biobasierten Wirtschaft unterstützt. Die Grundlage dazu ist ein interdisziplinäres Team mit einer starken naturwissenschaftlichen und experimentellen Expertise. Die Forschung reicht von grundlegenden Fragestellungen bis zu anwendbaren Lösungen. Das Institut berät das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und andere Institutionen zu allen Fragen der stofflichen Holznutzung. Das Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte ist zentrale Anlaufstelle für Behörden, Holzhandel, Verbrauchende und Verbände bei Fragen des Art- und Herkunftsnachweises von Holz und Holzprodukten.

Die Kenntnisse der geographischen Herkünfte von Hölzern und Holzprodukten werden durch gestiegene gesetzliche Anforderungen an Erzeugende, Weiterverarbeitende und Liefernde in globalen Handelsströmen immer wichtiger. Zusätzlich müssen auch internationale Abkommen zum Schutz bedrohter Holzarten und der Verhinderung von Entwaldung in der Praxis überwacht werden. Ziel der Forschungsarbeit ist die Erarbeitung einer Methodik zum geographischen Herkunftsnachweis von Hölzern mit Hilfe der instrumentellen Analytik von anorganischen Elementen. Auf der Grundlage dieses neuen Forschungsansatzes soll die Expertise des Thünen-Kompetenzzentrums Holzherkünfte erweitert werden.

Aufgaben:

  • Entwicklung einer Methode für geographische Herkunftsnachweise verschiedener Holzarten aus Daten der Emissionsspektroskopie (bspw. ICP-OES)
  • Erarbeitung von Prozeduren für die statistische Auswertung größerer Datenkonvolute
  • Aufbereitung der Datenkonvolute hinsichtlich der Herausarbeitung geographischer Unterschiede und Konzepterstellung für den Aufbau eines Datenbanksystems
  • Aufbereitung des Datenmaterials für Berichte, Publikationen, Erstellung von Präsentationen, Berichten und wissenschaftlichen Publikationen
  • Unterstützung bei der Politikberatung hinsichtlich der Identifikation geographischer Herkünfte von Hölzern und Holzprodukten

Anforderungen:

  • abgeschlossenes Universitätsstudium (Univ.-Diplom, M.Sc.) im Bereich der Bioanalytik, Umweltwissenschaften oder eines vergleichbaren Studienganges mit Schwerpunkt statistischer Datenauswertung
  • Hintergrund in der praktischen Arbeit zur instrumentellen Analytik anorganischer Elemente und /oder Chemometrie/Statistik und programmgestützter Datenauswertung
  • Kooperations- und Teamfähigkeit sowie überdurchschnittliches und projektbezogenes Organisationsvermögen
  • gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift
  • hohes Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen und Bereitschaft zur Promotion

Wir bieten eine interessante Aufgabenstellung in einem aktiven und stimulierenden Forschungsumfeld, Bearbeitung von gesellschaftlich relevanten Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis, Kontakte zu nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen.

Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und sind Träger des Zertifikates audit berufundfamilie. Um die Vereinbarkeit zu unterstützen, bietet das Thünen-Institut im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten u.a. flexible Arbeitszeitmodelle, Homeoffice und Telearbeit an.

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD); die Zahlung des Entgelts erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TVöD.

Das Thünen-Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung von Frauen.

Das Thünen-Institut sieht sich der Inklusion verpflichtet. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren besonders berücksichtigt.

Für Rückfragen und zusätzliche Informationen steht Ihnen Herr Dr. Jörn Appelt (E-Mail: joern.appelt@thuenen.de) zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit tabellarischem Lebenslauf, Darstellung von Ausbildung und beruflichem Werdegang sowie Zeugniskopien (inkl. Schulabgangszeugnis) bis zum 15.12.2022 unter Angabe des Kennworts 2022-363-HF an:

hf@thuenen.de

Thünen-Institut für Holzforschung

Kennwort 2022-363-HF

Haidkrugsweg 1

22885 Barsbüttel

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter www.thuenen.de/datenschutzhinweis-bewerbungen.

 

Für fachliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Herr Dr. Appelt

Telefon

joern.appelt@thuenen.de

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