Unsere Aktivitäten weltweit

Das Thünen-Institut hat weltweit Projekte und Kooperationen im Bereich Welternährung und globale Ressourcen. Ein Blick auf die Weltkarte (Stand August 2017) hilft, unsere laufenden Forschungsarbeiten mit Partnern vor Ort regional einzuordnen:

  • Vor dem Hintergrund internationaler Handelsabkommen analysieren wir in Ghana, welche Auswirkungen Lebensmittelimporte auf die Präferenzen und Ernährungsgewohnheiten der Konsumenten haben. Denn die wachsende Nachfrage nach tierischen Nahrungsmitteln – vor allem in den wachsenden Städten von Schwellen- und Entwicklungsländern – stellt eine der Herausforderungen der Zukunft dar.      
  • In Ghana, Kenia, Ruanda und Uganda arbeiten wir zusammen mit nationalen Forschungseinrichtungen, Agrarministerien und anderen politischen Akteuren, um die nationalen Agrarmärkte und deren Strukturen mit Hilfe des Marktmodells AGMEMOD abzubilden. Unter anderem untersuchen wir, wie nationale Agrarpolitiken auf die nationalen Agrarmärkte wirken. Dadurch können die Länder besser abschätzen, welche politischen Maßnahmen helfen, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln oder die Einkommenssituation der Bauern zu verbessern.
  • In Sambia, Ecuador und in den Philippinen untersuchen wir den Beitrag von Wäldern zur Erhaltung der Lebensgrundlagen der ländlichen Bevölkerung auf Haushaltsebene. Auf Landschaftsebene wird die Abhängigkeit von Be- bzw. Entwaldungsmustern und kommerzieller Agrarwirtschaft bzw. Subsistenzwirtschaft untersucht. Agroforstwirtschaft und Non-Wood-Forest-Products werden dabei mit in die Betrachtung einbezogen (www.la-foret.org).
  • Auf Ebene der Produktion stehen Kostenstrukturen und Technologien im Fokus, zum Beispiel: Was können Kleinbauern aus eigenen Ressourcen herstellen? Wie können Nebenprodukte aus der Biodieselherstellung als Fischfutter genutzt werden? Wie kann der Reisertrag in Burkina Faso gesteigert werden? Wie sehen die Bedingungen des Kartoffelanbaus in Nigeria aus?