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Herkunftsforschung – das Rückgrat der Forstgenetik

Dossier

Viele Baumarten haben ein großes Verbreitungsgebiet, das verschiedene Standortsbedingungen umfasst. Mit der Anpassung an die unterschiedlichen Bedingungen entstehen zwischen den Populationen genetische Unterschiede. Das Wissen über lokale Anpassungen ist wichtig, um wüchsige bzw. gegenüber Umwelteinflüssen resistente Populationen und Herkünfte herauszufiltern.

Im Thünen-Institut für Forstgenetik prüfen wir in  Herkunftsversuchen die Anbaueignung und Anpassungsfähigkeit verschiedener Laub- und Nadelbaumarten. Eine neue Dimension erhalten diese Arbeiten angesichts des prognostizierten Klimawandels. Es besteht großer Forschungsbedarf, um genauer abschätzen zu können, welche Rolle die genetischen Unterschiede bei der Anpassung an unterschiedliche, auch klimatische Standortbedingungen spielen und wie schnell sich Populationen an Umweltänderungen anpassen.  

Die Untersuchungen stehen im Zusammenhang mit rechtlichen Regelungen zu Gewinnung, Handel, Anzucht und Verwendung von forstlichem Vermehrungsgut.

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