Ökologische Dienste der Leguminosen

Hintergrund

Bunte Blüten - reiche Gaben

Hülsenfrüchtler - so nennt die Umgangssprache Leguminosen - sind mit weltweit fast 20 Tausend Kultur- und Wildarten eine der artenreichsten Familien. Zu ihr gehören Bäume wie die Robinie, Sträucher wie der Besenginster, Lianen, dazu zahllose, prächtig blühende ein- und mehrjährige krautige Pflanzen. Für die Landwirtschaft sind sie beinahe Alleskönner, sie

  • Schonen Ressourcen wie Boden, Wasser, fossile Rohstoffe
  • Haben günstige Vorfrucht- und Fruchtfolgeeffekte
  • Stärken die Biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft
  • Passen sich gut an den Klimawandel an
  • Reduzieren Treibhausgas (THG)-Emissionen
  • Eignen sich zur gesunden und nachhaltigen Humanernährung
  • Sind wertvoller Rohstoff für vielfältige Zwecke.

Was Leguminosen auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, Luftstickstoff im Boden zu binden. Der Ökologische Landbau nutzt sie, um ohne mineralische Stickstoffdünger auszukommen. Blaue Lupine und Luzerne etwa haben  ausgedehntes Wurzelwerk, es mobilisiert sehr gut Nährstoffe im Boden und lockert ihn obendrein.