Leguminosenanbau stärken

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Für den Ökolandbau sind Leguminosen essenziell: Sie fördern die Bodenfruchtbarkeit, binden Luft-Stickstoff als wichtige N-Quelle für Ackerbau und Grünland, steigern die Fruchtfolgevielfalt und sind der wichtigste Futtereiweißträger in der Ökotierhaltung. Auch im konventionellen Anbau könnten Leguminosen positiv wirken, doch ist ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Kulturen hier nochmals geringer.

Am Thünen-Institut entwickeln wir daher Anbaukonzepte für Leguminosen und prüfen dabei auch bislang wenig genutzte Arten – zum Beispiel Wicken. Wir testen derzeit vor allem Mischfruchtsysteme und bauen Leguminosen zumeist gemeinsam mit einem Getreidepartner an. Erwartete Vorteile: höhere Ertragsleistung und -sicherheit, bessere Unkrautunterdrückung, geringerer Krankheits- und Schädlingsbefall.

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