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Sand oder Plastik?

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Ein FTIR für die Analytik von Mikroplastik in Fischen.

Spotlight 400, Fourier-Transformation-Infrarot-Spektrometer (FTIR) von Perkin Elmer (© Ulrike Kammann /Thünen-Institut)

Ein FTIR (Fourier-Transformations-Infrarotspektrometer) wird in den Laboren des Thünen-Instituts eingesetzt, um Mikroplastik sicher zu erkennen und zu messen. Das Gerät bestrahlt dazu kleine Partikel, die aus der Umweltprobe isoliert wurden, mit Infrarotlicht. An der Veränderung des Lichtspektrums kann  abgelesen werden, um welches Material es sich handelt -  etwa um Sand, Wachs oder Kunststoff. Darüber hinaus kann das FTIR verschiedene Kunststoffarten unterscheiden. Die Fourier-Transformation ist eine mathematische Methode mit der die Spektren berechnet werden. Größere Proben können durch Direktkontakt mit dem ATR-Kristall (rechts im Bild) untersucht werden.

Momentan wird das FTIR im Forschungsprojekt PlasM verwendet, um Mikroplastik in Fischmägen zu untersuchen. Später soll es im Routinemonitoring von Mikroplastik und Makromüll eingesetzt werden.