in die Nordsee

Expedition

Walther Herwig III, Seetagebuch der 413. Reise

Dauer der Reise: 22. Januar bis 23. Februar 2018

Fahrtgebiet: Nordsee

Zweck der Reise: International Bottom Trawl Survey 2018, 1.Quartal

Forschungsziele und Karte

Das zu untersuchende Seegebiet (© Thünen-Institut)

Der Internationale Bottom Trawl Survey (IBTS) ist ein länderübergreifendes Programm des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES). Ziel der Ausfahrt ist es, wissenschaftliche Arbeitsgruppen sowie den ICES mit Zeitserien (jährlich) konsistenter und standardisierter Daten zu versorgen. Es geht dabei (a) um die Verteilung und relativen Häufigkeiten von Fischen und ihren Beständen und (b) um Datenerhebung biologischer Parameter kommerzieller Fischarten (z.B. Fruchtbarkeit, Geschlechterverteilung, Parasitenbefall), um zukünftige Bestände abschätzen zu können. Zusätzlich werden alle gefangenen Arten wissenschaftlich aufgearbeitet.

Unser Nachtprogramm umfasst Planktonfänge, bei denen es vor allem um Heringslarven geht. Die Menge der gefangenen Larven ermöglicht es, die zu erwartenden Heringsbestände im kommenden Jahr zu berechnen bzw. abzuschätzen.

Neu in diesem Jahr und ebenfalls im Nachtprogramm ist der Eier-Survey. Dieser zielt darauf ab, die prinzipiellen Laichgebiete der im Winter laichenden Fische zu erforschen.

An jeder Fischereistation werden außerdem Messungen der Umweltparameter Temperatur, Salzgehalt und Sauerstoffgehalt in verschiedenen Wassertiefen durchgeführt.

Auf unserem Forschungsschiff wird 24 Stunden gearbeitet. Die Kapazitäten der Walther Herwig III werden damit voll ausgeschöpft.

Fahrtleiter: Matthias Kloppmann, Thünen-Institut für Seefischerei

Blog-Autorin: Eva Abraham

Am Nachmittag des 23. Januar stechen wir von Bremerhaven aus in See – es ist die 413. Seereise der Walther Herwig III. Unsere Besatzung besteht aus 36 Personen: 24 Seeleute (davon drei Offiziere und ein Kapitän) und 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Kapitän Jürgen Vandrei und unser Fahrtleiter Dr. Matthias Kloppmann werden uns in den kommenden fünf Wochen durch die Nordsee führen – die jährliche „Inventur“ steht an.

Trotz erster Sturmwarnung ist die Stimmung an Bord prächtig. Alle Labore werden vorbereitet und eingerichtet, so dass ein sofortiger Arbeitsbeginn reibungslos garantiert ist. Eine umfangreiche Sicherheitseinweisung, durchgeführt von unserem Sicherheitsoffizier Franz-Josef Wichmann, darf nicht fehlen. In den ersten Tagen lernt sich das Team untereinander kennen. Fünf Wochen auf engstem Raum und intensive Arbeitsstunden auf hoher See gehen bei guter Stimmung und bester Seemannschaft doppelt so leicht von der Hand.

Dieses Seetagebuch soll allen Daheimgebliebenen ermöglichen, unserer Reise zu folgen. Hier kann hautnah miterlebt werden, wie Fischereiforschung funktioniert. Was passiert im Fischlabor? Kann man mit der Knochensäge bei Windstärke 8 arbeiten? Und wo befindet sich unser Forschungsschiff im Moment? Seien Sie gespannt! Ich freue mich, diese spannende Forschungsreise mit Ihnen zu teilen.

Viele Grüße von Bord
Eva Abraham (wiss. Mitarbeiterin)

Auf See kann immer etwas dazwischenkommen. Dann heißt es reagieren. Ein Besatzungsmitglied muss schnellstmöglich an Land; Arztbesuch. Mit dem Beiboot der Küstenwache geschieht dies reibungslos. Glücklicherweise können wir unseren Matrosen wenige Stunden später wieder an Bord begrüßen und die Fischerei geht los.

Vor der dänischen Küste fangen wir vor allem Heringe und Sprotten. Kaum wird der Hol in die Hock gehievt, ruft es von vorne „Hering-Sprott-Mix geht durch!“. Das bedeutet, dass Heringe und Sprotten zusammen in großen Körben gesammelt und alle anderen Fisch- und Benthos-Arten vom Band sortiert werden. Im Anschluss wird aus dem Hering-Sprott-Mix eine Unterprobe genommen, und schließlich nach den zwei Arten getrennt (In den Fotos ein Vorgeschmack dieser Arbeit. Für Profis kein Problem – Anfänger lernen schnell dazu). Nach dem Vermessen werden unter der Lupe die Otolithen (Gehörsteinchen) geschnitten; dazu Geschlecht und Reife der Fische dokumentiert. Die Otolithen weisen ähnlich wie Bäume Jahresringe auf, mit ihrer Hilfe kann man u.a. das Alter des gefangenen Fisches bestimmen, aber auch die Wachstumsraten der Individuen erkennen.

An Bord sind alle froh, dass die Arbeit begonnen hat. Wir freuen uns auf weitere Fänge.

Schlechtes Wetter zieht auf (s. Karte). Eine stürmische Prognose zwingt uns, vor Helgoland abzuwettern. Im Labor wird alles fest verzurrt. Die wissenschaftliche Arbeit verlagert sich nun auf Dateneingabe und Literaturrecherche. Auf dem Rest des Schiffs geht die tägliche Routine weiter.

Die Maschine, das Herz des Schiffs, läuft unter der Kontrolle unseres Chiefs Thomas Koch. Das System Schiff funktioniert wie eine kleine Stadt. Frischwasser wird produziert, Abwasser gereinigt, Strom erzeugt, Lüftung und Temperatur geregelt. Frischwasser liefert uns durch Umkehr-Osmose entsalztes Seewasser. Abwasser wird in zwei Kategorien eingeteilt, Grau- und Schwarzwasser. Grau ist das Wasser aus den Duschen und Waschbecken, Schwarz der Rest. Durch ausgeklügelte Zugabe von Mikroorganismen wird das Abwasser komplett gefiltert und aufbereitet, bevor es zurück ins Meer geleitet wird. Der Strom wird über einen Generator erzeugt und von unserem Schiffselektrotechniker Roland Gaebel, dem Blitz, überwacht.

Unser Schiff fährt mit einer Hauptmaschine von 1800 kW. Täglich braucht das je nach Leistung zwischen 4 und 10 m3 (10.000 Litern) an Diesel. Der komplette Treibstoff für diese Reise wird in riesigen Tanks im Rumpf des Schiffs mitgeführt (insgesamt über 380 m3). Sollte die Hauptmaschine ausfallen, springt sofort eine der zwei Ersatzmaschinen ein.

Der Maschinenraum der Walther Herwig III gehört noch in die Riege der Oldtimer. Viel Mechanik erlaubt das aktive Eingreifen und die direkte Reparatur. Unser höchstkompetentes Maschinenteam hat die Lage bestens im Griff – gibt es ein verstopftes Rohr, ein durchgeschmortes Kabel oder sonst eine böse Überraschung, wird sofort repariert und innovativ gelöst. Wir fühlen uns bestens aufgehoben und warten auf ruhigeres Wetter.

Nach einem kurzen, unvermeidbaren Zwischenstopp im Heimathafen Bremerhaven sind wir wieder in voller Fahrt auf Fischfang.

Wie kommen wir zu unseren wertvollen Daten? Zum Fischen benutzen wir auf dieser Reise ein sogenanntes GOV-Netz, ein Netz mit einer „Grande Overture Vertical“ (einer großen vertikalen Öffnung). Dieses Grundschleppnetz für pelagische Fische wird vor allem auf glattem, wohlbekanntem Untergrund eingesetzt. Hier in der südlichen Nordsee ist der Einsatz daher ideal.

Von der Brücke wird das Aussetzten des Netzes überwacht, außerdem bedient der Windenführer von hier oben die große Sechstrommelwinde. An Deck hat derweil Bootsmann Karsten Bosselmann das Sagen. Er und mindestens fünf Matrosen (meist ist noch unser Lehrling dabei) lassen das Netz geübt und aufmerksam zu Wasser. Zuerst wird der hintere Teil, der Steert, zu Wasser gelassen. Hierin sammeln sich alle gefangenen Fische beim Hieven. Der Netztunnel, der Belly und die Flügel schließen sich an – diese werden von zwei großen Scherbrettern aufgehalten. Die Jager, ca. 50 m lange Drahtleinen zwischen Netz und Scherbrett, gehen der „Scheuchaufgabe“ nach – sie treiben schwärmende Fische ins Netz. Schließlich schleppt die aus Stahl gezwirbelte Kurrleine das Fanggerät hinter dem Schiff her. Kapitän Vandrei steuert das Schiff, so dass das Netz zu jeder Zeit des 30-minütigen Hols ordentlich achteraus steht. Die akustischen Netzsonden zeigen, wie es darum bestellt ist. Geschwindigkeit und Kurs werden je nach Wind, Wellen und Drift angepasst.

Jeder weiß, was zu tun ist. (© Eva Abraham/Thünen-Institut)

Nach 20 Minuten dröhnt „In 10 Minuten hieven!“ durch die Flure. Die Mannschaft macht sich bereit, den Fang an Deck zu holen, und die Wissenschaftler eilen ins Labor. Durch sogenannte Stropps, die während des Einholens unter dem Netz durchgeführt und verschlossen werden, wird das Netz zusammengehalten und zu einem kompakten Schlauch geformt. Dieser wird mit der Gien (starke Winde zum Hieven) durchgeholt. Zum Schluss wird der Steertknoten geöffnet und der Fang durch die Hockklappe direkt runter zu uns ins Labor geschüttet. Jetzt geht’s ans Sortieren.

Die Arbeiten an Deck sind nicht ohne! Bei Wind und Wetter zählt am geöffneten Heck des Schiffes jeder Schritt. Leinen können brechen und lebensgefährliche Verletzungen nach sich ziehen. Winden und das schwere Netz, das in die Tiefe gezogen wird, üben große Kräfte aus, denen es aus dem Weg zu gehen gilt. Nur durch das gewissenhafte Arbeiten unsere Matrosen an Deck können wir mit der Datenaufnahme beginnen. Teamwork!

Nach dem Fischen beginnt bei uns das „MIK-en“: Sobald die Sonne untergegangen ist, holen wir mit einem standardisierten 2m-Midwater Ringtrawl, dem MIK, bis zu zehnmal pro Nacht Planktonproben an Deck. Es wird bis zu maximal hundert Metern Tiefe geschleppt. Wir haben es auf Heringslarven abgesehen. Durch Bestimmung der Dichte und Verteilung können wir abschätzen, wie es um die zukünftigen Heringsbestände stehen wird. Am Ende des MIK-Netzes ist ein sogenannter Netzbecher befestigt, ein PVC-Rohr, das an der Unterseite mit spezieller Gaze versehen ist (Maschengröße 500 µm) und das durchströmende Wasser filtert. Hierin bleiben die ungefähr 20-30 mm langen Fischlarven hängen. Nach dem Hieven spülen die Wissenschaftler das Netz umgehend mit reichlich Meerwasser, um alle Fänge gen Becher zu leiten. Der Netzbecher wird dann vom Netz abmontiert und ins Labor gebracht. Jetzt beginnt die Feinarbeit: Fischlarven werden auf Eis sortiert, protokolliert und zum Konservieren in Formaldehyd eingelegt.

Neben Larven wollen wir auch Eier der winterlaichenden Fische fangen. Dazu wird bei jedem MIK-Hol ein MIKey-M-Netz eingesetzt. Dieses Ringnetz mit 20 cm Durchmesser wird am MIK-Ring befestigt und sammelt im Wasser treibende Fischeier. Mit bloßem Auge sind die 1-2 mm kleinen Eier schwer zu erkennen. Daher werden sie flink unter dem Binokular sortiert und für weitere Analysen ebenfalls in Formaldehyd oder Ethanol eingelegt. Warum dies möglichst schnell gehen sollte? Wer bei Seegang schon mal länger durch ein Bino geschaut hat, weiß weshalb – die Seekrankheit lauert schon. Da frisch gelegte Fischeier nur wenige spezifische Merkmale aufweisen, müssen sie später im Labor durch molekularbiologische Analysen endgültig bestimmt werden.

Die CTD-Sonde wird zu Wasser gelassen. (© Eva Abraham/Thünen-Institut)

Doch auch die Bedingungen, in denen Fische und Fischeier leben, interessieren uns. Deshalb fahren wir pro Station einmal unsere CTD (Conductivity-Temperature-Depth-Sonde). Dieses Hightech-Gerät erfasst Sauerstoffgehalt, Salzgehalt und Temperatur des Meeres in verschiedenen Tiefen. Die CTD wird von unserem Ingenieur Andriy Martynenko bedient – und natürlich vom Windenführer. Bei einer Größe von 2 x 1,5 m muss sie mit einem Schiebebalken zu Wasser gelassen werden. Die Seite des Schiffs öffnet sich und unsere Sonde gleitet hinab in dunkle Tiefen. Per Gegensprechanlage legen Windenführer und Ingenieur fest, auf welcher Tiefe die Sonde gestoppt wird und wann welche Daten aufgenommen werden. Pro Sekunde kann unsere Sea-Bird-Sonde 24 Messungen durchführen! Und das bis zu einer Tiefe von 6800 m. Die CTD ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, die z.B. die Leitfähigkeit des Wassers, die Trübung und den Druck zu jedem Zeitpunkt der Messung aufnehmen. Durch ein Kabel ist die Sonde permanent mit den Computern an Bord verbunden. Entscheidet sich Andrey Martynenko für einen Stopp, werden zusätzlich Wasserproben genommen. Dazu schnappt eine der 10 Probenflaschen zu und befördert das „gefangene“ Wasser aus genau dieser Tiefe zu Tage. Wieder an Bord werden diese Wasserproben entnommen und sorgfältig abgefüllt. Einige werden zur späteren Bestimmung des Sauerstoffgehalts verwendet. Andere gehen zur Planktonanalyse an die Uni Hamburg.

Unsere Zeit auf See ist kostbar. Wir versuchen, so viele Daten wie möglich zu sammeln, um das Meer und die darin lebenden Organismen besser zu verstehen. Nur so kann eine nachhaltige Ressourcennutzung gewährleistet werden.

Sieben kurze und ein langer Ton. Sehr laut. Generalalarm. Alle gehen zügig und etwas angespannt auf ihre Kammern, greifen die Rettungswesten und strömen nach draußen zur Musterstation. „Achtung. Dies ist eine Übung“, wird durchgesagt. Zum Glück! Was hier geprobt wird, möchte niemand live miterleben: der Ernstfall. Einmal pro Monat muss ein Sicherheitsmanöver durchgeführt werden. Die Mannschaft muss bestens trainiert und auf Trab sein, um bei jedweder Gefahr auf See sicher reagieren zu können.

Dieses Mal lautet das Szenario: Brand in der Farblast (dem Lager für Farbe). Feuer ist eine der größten Gefahren auf See (schlimmer als jedes Leck). Ein Brandherd kann sich an Bord rasend ausbreiten und Rauch entwickelt sich noch schneller. Wird das Feuer nicht umgehend gelöscht, heißt es, das Schiff verlassen und in eine der sechs Rettungsinseln ausweichen.

Die wissenschaftliche Besatzung sammelt sich auf dem Bootsdeck; in warmer Kleidung und – ganz wichtig – mit Mütze. Rettungswesten werden angelegt. Wäre angesagt worden, das Schiff zu verlassen, sprängen wir noch in einen speziellen Überlebensanzug. Bei der Besatzung geht es gerade erst los. Jeder hat eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Erster Offizier Roland Karow überwacht das Szenario. Er hat die Zügel in der Hand und kommuniziert per Walkie-Talkie mit der Brücke.

Vier Matrosen eilen zu den Wasserschläuchen. Zwei sind diesmal an Deck im Einsatz und liefern Löschwasser aus dem Meer. Feuerwehrmann Jörn Harbers schmeißt sich in seine Kluft. Dazu braucht er mindestens vier helfende Hände. Die schwere Sauerstoffflasche, seine Atemmaske sowie das zusätzliche Equipment sind nicht eben mal so überzustreifen. Angeseilt macht er sich auf den Weg gen Brandherd. „Diesmal“ ist keiner verletzt. Bei diversen Szenarien kommen auch die Krankentrage und die bordeigene Krankenstation zum Einsatz. Für alles ist gesorgt. Auf „kurzen“ und landnahen Reisen wie der unseren ist kein Schiffsarzt mit an Bord. Daher muss die Mannschaft perfekt ausgebildet sein, um im Ernstfall medizinische Nothilfe leisten zu können.

Der Wind pfeift und tost. Hohe Wogen schütteln das Schiff – erschweren das samstägliche Suppenessen. Bei Windstärken bis zu 10 Bft kriechen die meisten schwer zerknittert aus ihren Kojen. So ist das im Winter auf der Nordsee. Für unsere Walther Herwig III ist das ein Kinderspiel. Sie schaukelt sich gerade erst ein. Dank unserer wohltrainierten Mannschaft fühlen wir uns sicher aufgehoben. Alles läuft wie am Schnürchen.

Unsere Reise geht langsam zu Ende. Zeit Bilanz zu ziehen. Dieses Jahr haben uns viel schlechtes Wetter und ein bisschen Pannenpech fast den sonst so astreinen Schnitt verhagelt. Doch nicht nur die Winterstürme, die Jahr um Jahr größer und kraftvoller zu werden scheinen – auch die Nordsee verändert sich. Sie ist schon lange ein dicht besiedeltes Industriegebiet und kein unberührtes Meer mehr. Steht man an Deck, sieht man fast zu jeder Zeit eine oder mehrere Ölplattformen, Tanker, die vorbeiziehen oder einen wild blinkenden Windpark am Horizont. Industrielle Sperrgebiete werden ausgeweitet. Unser Survey muss immer öfter ausweichen und altbekannte Stationen können plötzlich nicht mehr beprobt werden.

Trotz alldem blicken wir zurück auf eine erfolgreiche Ausfahrt. An dieser Stelle gilt es, die Menschen an Bord zu erwähnen, ohne die hier gar nichts laufen würde: unsere Köche und Stewards. Jeden, aber wirklich jeden Tag stehen sie in aller Frühe (bis abends spät!) auf der Matte, um uns köstliche Mahlzeiten zu bereiten, frische Laken aus dem Store zu zaubern und alles gut gelaunt sauber zu halten.

Ich möchte mich, auch im Namen des Wissenschaftsteams, bei der gesamten Mannschaft für die hervorragende Zeit an Bord bedanken. Das gut geölte Zusammenspiel von Brücke, Maschine, Crew und Wissenschaft hat die vergangenen fünf Wochen zu einer erfolgreichen Expedition gemacht. Das Abenteuer Fischereiwissenschaft geht – für dieses Mal – zu Ende. Ein wenig wehmütig, doch voller Vorfreude denken wir daran, bald wieder festen Boden unter den Füßen spüren zu können. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Ausklang im berühmten Krohn’s Eck in Bremerhaven, bevor sich alle Seefahrenden in die vier Winde zerstreuen.

Es hat Spaß gemacht, Sie zu informieren und zu unterhalten!
Bis nächstes Mal, Eva Abraham