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  • Dr. Hermann Neumann
Beteiligte Institute

in die Nordsee: Winter-Inventur

Expedition

Dauer der Reise: 25./26. Januar bis 26. Februar 2021

Fahrtgebiet: Nordsee

Zweck der Reise: International Bottom Trawl Survey (IBTS), 1. Quartal

Forschungsziele und Karte:

Lage der zu beprobenden Stationen in der Nordsee (© Thünen-Institut)

Der "International Bottom Trawl Survey (IBTS)" ist ein länderübergreifendes Programm des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES). Ziel ist es, im jährlichen Turnus konsistente und standardisierte Daten zu erheben, mit denen sich die Bestandsentwicklung kommerzieller Fischarten abschätzen lassen. Im Mittelpunkt stehen zeitliche und räumliche Veränderungen von (a) der Verteilung und relativen Häufigkeiten von Fischen und Fischgemeinschaften sowie von (b) biologischen Parametern (z.B. Alter, Geschlechterverteilung, Fruchtbarkeit). Dafür werden standardisierte Grundschleppnetzfänge durchgeführt.

Neben diesen tagsüber stattfindenden Arbeiten zielt ein Nachtprogramm auf Fischlarven, insbesondere die Larven des Herings. Über Planktonfänge wird die Verbreitung und Häufigkeit von großen Heringslarven (>18 mm) abgeschätzt. Die Menge der gefangenen Heringslarven ermöglicht es, die zu erwartenden Heringsbestände in den kommenden Jahren zu berechnen bzw. abzuschätzen.

An jeder Fischereistation werden außerdem die Umweltparameter Temperatur, Salzgehalt und Sauerstoffgehalt in verschiedenen Wassertiefen gemessen.

Auf dem Forschungsschiff wird 24 Stunden am Tag gearbeitet. Die Kapazitäten der Walther Herwig III werden damit voll ausgeschöpft.

Schiffsposition

Fahrtleiter: Dr. Hermann Neumann, Thünen-Institut für Seefischerei