Elliehausen

Portrait

Vom Arbeiter-Bauern-Dorf im Einzugsbereich …

Das ursprünglich landwirtschaftlich-handwerklich geprägte Dorf veränderte sich drastisch durch den Anschluss der Region an die Eisenbahn. Nur noch 22 Prozent der Erwerbstätigen arbeiteten 1952 in der Land- und Forstwirtschaft, aber 31 Prozent in Industrie und Handwerk sowie 29 Prozent in Handel und Verkehr. Die Familien mit kleineren Landwirtschaftsbetrieben unter 5 Hektar Nutzfläche erwirtschafteten einen großen Teil ihres Einkommens außerhalb der Landwirtschaft.

… zum Wohndorf

Mit der Eingemeindung in die Stadt Göttingen wurde Elliehausen Teil des regionalen Wirtschaftszentrums Südniedersachsen. Zudem sind viele kleinere Gewerbebetriebe und drei landwirtschaftliche Unternehmen  in dem heutigen Ortsteil ansässig. Die einstmals bedeutsame Viehhaltung ist völlig verschwunden. Der Schwerpunkt des Ortes hat sich heute auf Wohnen verschoben. Die Ausweisung eines größeren Neubaugebietes war die Voraussetzung für weiteres Bevölkerungswachstum: von 2.084 Einwohnern im Jahr 1980 und 2.178 im Jahr 1990 stieg die Einwohnerzahl auf 2.938 im Jahr 2013 an. Die Nähe zu einem großen Einkaufszentrum sowie die gute ÖPNV-Anbindung zum Stadtkern ergänzen die innerörtlichen Angebote. Trotz der Nähe zur Kernstadt zeichnet viele Einwohner eine besondere Verbindung zu Elliehausen aus.

Auf einen Blick
Ortsteil der Stadt Göttingen in Niedersachsen
2.938 Einwohner (Stand 2013)
Kindergarten, Kita, Schule, Ärzte, Einzelhandelsgeschäfte, Gaststätten