Badingen, Burgwall, Marienthal, Mildenberg, Ribbeck und Zabelsdorf

Portrait

Nach Niedergang der Ziegelei …

Mit dem Fund von Tonlagern im Jahr 1887 setzte eine Industrialisierung der landwirtschaftlich-ländlichen Region ein. Zum Höhepunkt dieser Entwicklung im Jahr 1911 waren bis zu 6.000 Arbeiter in den Ziegeleien und weitere im Transport der Ziegel per Schiff zum Abnehmer beschäftigt. Die industrielle Konjunktur ging in den Dörfern mit einem massiven Bevölkerungswachstum sowie einer Ausdehnung der Dörfer einher. Der Niedergang der Ziegelindustrie, die Schließung größerer Industrieunternehmen in Zehdenick nach der Wiedervereinigung sowie der drastische Abbau von Beschäftigung in Landwirtschaft und militärischen Einrichtungen führten führten von 1990 bis 2013 zu einem Bevölkerungsrückgang zwischen 20 und 32 Prozent.

… zur Stabilisierung der Dörfer

In den letzten Jahren haben sich die Einwohnerzahlen stabilisiert. Hierzu beigetragen haben die wirtschaftliche Entwicklung mit rund 3.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Menschen in der Stadt Zehdenick und verbesserte Mobilitätsmöglichkeiten durch den Ausbau der Verkehrswege z. B. im Berliner Umland und nach Berlin. Zudem ist die abwechslungsreiche Tonstichlandschaft attraktiv für Tourismus und Wohnen. Die vielfältigen Aktivitäten des Bürgerengagements haben einen entscheidenden Anteil an der Entwicklung der Dörfer.

Auf einen Blick
Die Dörfer sind Ortsteile der Stadt Zehdenick in Brandenburg
Badingen zählt 574 Einwohner, Burgwall 255, Marienthal 426, Mildenberg 710, Ribbeck 140 und Zabelsdorf 255 Einwohner (Stand 2013)
Schule, Kindergarten, zum Teil Gaststätten und Lebensmittelgeschäfte