EU-weit besser fischen – wir liefern die Daten

Dossier

Typischer Vertreter der Nordsee-Fischfauna: Wittling (© Thünen-Institut/SF)

Die Gemeinsame Fischereipolitik (GFP) der EU wird alle zehn Jahre überprüft und reformiert. Die Analyse vor der aktuellen Reform ergab, dass die bisherige Fischereipolitik wenig erfolgreich war. 2015 traten daher einige wesentliche Änderungen in Kraft: So wurden Bewirtschaftungsziele verbindlich festgelegt, der Rückwurf von unerwünscht gefangenen Fischen weitgehend verboten und die neuen Regeln regional angepasst.

Wir analysieren die Daten der Vergangenheit zur Zusammensetzung der Fänge, zur ökonomischen Situation der Fischerei und zum Verhalten des einzelnen Fischers. Daraus abzuleiten, welche Elemente die neuen Regularien enthalten sollten, damit die Reform erfolgreich bis 2020 implementiert werden kann, wird ein Schwerpunkt der vor uns liegenden Forschungsarbeit sein.