Monitoring: Mit Blick zurück voraus...

Dossier

Monitoring im Freiland (© Thünen-Institut/BD)

Angesichts des rasanten Wandels unserer Agrarlandschaften und des drohenden Verlusts ökosystemarer Dienstleistungen auch in den Meeren sind aussagekräftige Daten zum Zustand und zur Entwicklung der biologischen Vielfalt besonders bedeutsam. Nur wenn wir bewerten können, wie Trends sich entwickeln, und die Ursachen des Verlusts an biologischer Vielfalt besser verstehen, können wir Strategien zur Trendumkehr finden. Bestehende Monitoringprogramme anzupassen und zu koordinieren sowie zielgerichtet Indikatoren- und Monitoringsysteme für den Agrar-, Forst- und Fischereibereich zu schaffen, ist dringend notwendig. Deutschland kommt dabei in internationalen Kooperationen eine wichtige Rolle zu. In enger Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (unter anderem BfN, NeFo, Allianz der Wissenschaftsorganisationen, UFZ) erarbeiten wir derzeit Konzepte zur Ausgestaltung eines nationalen Monitorings der biologischen Vielfalt.

Publikationen

Anzahl der Datensätze: 6

  1. Urban B, Dauber J, Kownatzki D (2012) Innovationsbedarf von Monitoring und Indikatoren an neue Entwicklungen in der land- und forstwirtschaftlichen Produktion (Zusammenfassung der Arbeitsgruppe 2). Landbauforsch SH 365:159-168
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  2. Dauber J, Klimek S, Krüß A, Dörpinghaus A, Hünig C (2012) Monitoring der biologischen Vielfalt im Agrarbereich - Workshop : Johann-Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig ; vom 12. April bis 13. April 2011. Bonn: Bundesamt für Naturschutz, 126 p, BfN Skripten 308
  3. Marquard E, Dauber J, Doerpinghaus A, Dröschmeister R, Frommer J, Krommolt K-H, Gemeinholzer B, Henle K, Hillebrand H, Kleinschmit B, Klotz S, Kraft D, Premke-Kraus M, Römbke J, Vohland K, Wägele W (2013) Biodiversitätsmonitoring in Deutschland: Herausforderungen für Politik, Forschung und Umsetzung. Natur Landsch 88(8):337-341
  4. Klimek S, Schmidt TG, Seidling W (2012) Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten vorhandener Monitoring-Programme im Hinblick auf den Datenbedarf sowie wissenschaftliche und praktische Anforderungen (Zusammenfassung der Arbeitsgruppe 1). Landbauforsch SH 365:149-158
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  5. Klimek S, Schmidt TG (2012) Weiterentwicklung und Verwendung von Daten zum High Nature Value Farmland-Indikator. Landbauforsch SH 365:131-136
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  6. Strohbach MW, Klimek S, Dauber J (2014) From indication to conservation: targeting conservation actions at High Nature Value Farming. In: Integrating ecological knowledge into nature conservation and ecosystem management : GfÖ 44th Annual Meeting of the Ecological Society of Germany, Austria and Switzerland ; September 8th - 12th, 2014, Hildesheim ; book of abstracts. GfÖ, p 41