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Was uns stabile Isotope vor Grönland verraten

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Angela Stippkugel konnte mit Hilfe der stabilen Isotope die Zooplanktondynamik in den Gewässern vor Ostgrönland untersuchen

(© Thünen-Institut/SF)

(© Thünen-Institut/A. Stippkugel)

(© Thünen-Institut/A. Stippkugel)

Im Rahmen ihrer Arbeit im CLIMA-Projekt konnte Angela Stippkugel (GEOMAR, Kiel) die Zooplanktondynamik auf der 'Kleinen Bank' (Ostgrönland, siehe Kartenausschnitt oben) über mehrere Jahre hinweg untersuchen. Sie stellte die Ergebnisse ihrer Masterarbeit auf der Jahrestagung des internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) 2018 in Hamburg vor.

Dieser Bereich des ostgrönländischen Küstenschelfs ist durch mesoskalige Wirbel gekennzeichnet, die intensive Planktonblüten hervorrufen. Anhand von stabilen Isotopen konnte sie zeigen, dass das planktische Nahrungsnetz sich von der Küste zum offenen Ozean hin verändert (siehe Abbildung): Während die Ruderfußkrebse (Copepoda, hier Metridia spp. und Calanus spp.) sich im Ozean stärker von Kleintieren ernähren (höhere N15-Werte), behält der nordische Krill (Meganyctiphanes norvegica) deutlich die Signatur des Phytoplanktonfressers (niedrigere N15-Werte).

Weitere Informationen zum CLIMA-Projekt erhalten Sie hier, und Ihre Fragen zu diesem Thema richten Sie bitte an Dr. Heino Fock.