Institut für

Seefischerei

Forschungsreisen

Für unsere Arbeit auf See nutzen wir drei Fischereiforschungsschiffe, die sich gemäß ihrer Einsatzgebiete in Bauart und Größe unterscheiden. Das ist notwendig, denn die Seegebiete der deutschen Fischerei variieren stark. Zu ihnen zählen die großen Tiefen des Nordatlantiks oder die eis- und sturmreichen Gewässer vor Grönlands Küsten ebenso wie die flachen Küstengewässer der Nordsee.

FFS Walther Herwig III (© Thünen-Institut)

Durch den regelmäßigen Einsatz der Fischereiforschungsschiffe, ist es uns möglich, unter anderem folgende Untersuchungen durchzuführen:

  • Biologisches Monitoring und Forschung zur Populationsentwicklung kommerziell genutzter Fischbestände im EU-Meer, Nordatlantik und in der Antarktis.
  • Untersuchung des Einflusses unterschiedlicher Nutzungsformen (zum Beispiel Offshore-Windparks, Meeresschutzgebiete) auf die Fischfauna und die Vielfalt innerhalb mariner Lebensräume.
  • Untersuchung der Auswirkungen klimatischer und ozeanographischer Variabilität auf die Verbreitung, Abundanz und Produktivität (Wachstum, Reproduktion und Rekrutierung) von Fischbeständen.
  • Entwicklung und Optimierung von Probenahmestrategien.
  • Entwicklung neuer Methodiken der Hydroakustik und Modelle für eine genauere Abschätzung von pelagischen Fischbeständen.

Viele unserer Forschungsreisen sind in internationale Survey-Programme eingebunden, die vom Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) koordiniert werden. Die Fischereiforschungsschiffe sind im Besitz des Bundes und werden von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bereedert.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeitssbereiche.

Weitere Informationen über unsere Forschungsschiffe

Blick auf den A-Rahmen der Walther Herwig III (© Thünen-Institut)

Walther Herwig III

Solea

In den See-Tagebüchern finden Sie spannende Details zu ausgewählten Seereisen unserer Forschungsschiffe.