Institut für

Ostseefischerei

Netzsondensysteme

Die Netzsonde wird an einem Schleppnetz befestigt und misst die Höhe des Netzes.
Netzsonden messen die unterschiedlichen Parameter des Netzes, hier die Netzhöhe. (© Thünen-Institut)

Bei der Fischerei mit geschleppten Netzen ist eine kontinuierliche Kontrolle der Netzdimensionen erforderlich. Damit ist es möglich, das Verhalten des Netzes während der Fischerei z.B. durch die Schleppgeschwindigkeit oder die Länge der Kurrleinen zu beeinflussen und Parameter wie Größe der Netzöffnung für spätere Auswertungen zu speichern. Die Thünen-Fischereiinstitute verwenden auf Ihren Forschungsfahrten Netzsonden der Firma Scanmar. Derzeit können wir die vertikale und horizontale Öffnung des Netzes, den Abstand des Kopf- und des Grundtaus zum Boden und den Bodenkontakt, den Abstand der Scherbretter voneinander, die Symmetrie des Netzes und Fischeinläufe in das Netz detektieren. In Zusammenarbeit mit dem Reeder der Forschungsschiffe (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) warten wir die verschiedenen Sonden und koordinieren den Einsatz.