Institut für

Ostseefischerei

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Welchen Beitrag kann eine verbesserte Netzselektivität zur Umsetzung des Anlandegebotes leisten?

Aktuell

Stand der Selektionsforschung am Institut für Ostseefischerei vor dem Fischereiausschuss des Europaparlaments präsentiert.

Flex-Plattfisch-Fluchtfenster von aussen. (© Thünen-Institut für Ostseefischerei)

Die Einführung des Anlandegebotes für quotierte Fischarten ist die größte Änderung der gemeinsamen Fischereipolitik seit ihrem Bestehen. Obwohl dieser discard ban nun in den ersten Fischereien (Schwarmfische, Dorsch Ostsee) in Kraft getreten ist, sind die Detailregelungen und Lösungen für die Probleme, die auf die Fischerei zukommen, noch immer weitgehend unklar. Der Fischereiausschuss des Europaparlaments lud daher sieben Experten zu einer Anhörung ein, um zu klären, welchen Beitrag eine verbesserte Selektivität  der Fanggeräte leisten könnte. Der Leiter des Instituts für Ostseefischerei, Christopher Zimmermann, präsentierte die aktuelle Forschung des Instituts auf diesem Gebiet und schloss, dass die fangtechnische Entwicklung noch lange nicht am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen ist. Essentiell für die weitere Entwicklung sei aber, dass die Anreize für eine verbesserte Selektivität erhalten bleiben und nicht etwa durch zahlreiche Ausnahmen vom Anlandegebot entfernt werden.

Die gesamte Anhörung mit Präsentationen ist im Internet verfügbar: Committee on Fisheries