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Studie zu technischen Regularien für die Ostsee im Europaparlament vorgestellt

Aktuell

Dr. Daniel Stepputtis vom Institut für Ostseefischerei hat heute in Brüssel vor dem Fischereiausschuss des Europaparlaments die Studie „Technical measures in the Baltic Sea - an alternative to over-regulation and the brace-and-belt approach“ vorgestellt.

Europaparlament, großer Sitzungssaal. (© Thünen-OF/D Stepputtis)

Das Europaparlament hatte uns zum zweiten Mal in diesem Jahr beauftragt, eine Fallstudie zur Ostseefischerei anzufertigen. In diesem Fall ging es um eine Analyse der technischen Maßnahmen (also z.B. Vorschriften für die Netze, Schonzeiten, Mindestlängen), die Fischer in der Ostsee beachten müssen. Diese Regularien sollten begutachtet und kategorisiert werden in solche, die im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik erhalten bleiben sollen, die entfallen können, die angepasst werden müssen, sowie solche, die neu entwickelt werden sollten.

Wir kamen zum Schluss, dass die meisten vorhandenen Regeln ersatzlos entfallen könnten, wenn wenige und transparente Regeln eingerichtet werden, die die richtigen Anreize für regelkonformes Verhalten erzeugen. Ausserdem sind eine faire und flächendeckende Kontrolle und Monitoring erforderlich. Die Ostsee erscheint wegen der Einfachheit des Ökosystems und ihrer Fischereien ein ideales Meeresgebiet, um auch ambitionierte Managementansätze zu testen.

Die Präsentation ist hier zu finden (Beitrag der Ostseefischerei zwischen 1:59 und 2:18 Laufzeit).

Die Studie ist hier auf den Seiten des Europaparlaments verfügbar (pdf, 4.5 MB).