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Ostseefischerei

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ICES Expertentreffen zu Fischereisurveys in der Ostsee

Aktuell

25 Wissenschaftler aller Ostsee-Anrainerstaaten trafen sich im Institut für Ostseefischerei, um die Ergebnisse der zurückliegenden international koordinierten Fahrten der Fischerei-Forschungsschiffe zu bewerten und die Ausfahrten für 2017 zu planen.

Working Group on Baltic International Fish Surveys am Institut für Ostseefischerei vom 30. März bis zum 3. April 2016. (© Thünen-OF/A Schütz)

Vom 30. März bis zum 3. April 2016 tagte im Thünen-Institut für Ostseefischerei die „Working Group on Baltic International Fish Surveys“ (WGBIFS) des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES).

In dieser Arbeitsgruppe planen 25 Wissenschaftler der Ostsee-Anrainerstaaten die Forschungsfahrten zur Erfassung und Beurteilung der kommerziell genutzten Fischbestände der Ostsee.

Die im Rahmen der vorjährigen Surveys gesammelten Daten wurden zusammengefasst und ersten Analysen unterzogen. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Gruppe ist die Weiterentwicklung und Standardisierung der genutzten Methoden zur Datensammlung, -haltung und -auswertung.

Die in der Arbeitsgruppe erstellten Zeitserien zu den Beständen des Dorsches, der Plattfische (Flunder, Scholle, Kliesche, Glattbut und Steinbutt), des Herings und der Sprotte beschreiben die zeitliche Entwicklung, aber auch die regionale Verteilung der Fischvorkommen.

Von besonderem Interesse sind die Berechnungen zur Bestandsgröße, zur Alterszusammensetzung und der Kondition der Fischvorkommen. Daraus abgeleitete Bestands-Kennzahlen bilden neben der Fischereistatistik und direkten Beprobungen kommerzieller Fänge die Grundlage zur Bestandsberechnung und zur Empfehlung von Fangmengen durch den ICES für das Fischereimanagement.