Weiter zum Inhalt

Faktencheck

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind eine wesentliche Grundlage für mehrheitsfähige Entscheidungen in Politik und Gesellschaft: Daten werden nach allgemein anerkannten und vergleichbaren Standards erhoben, Hypothesen und Vermutungen ergebnisoffen durch schlüssige Beweisführung bestätigt oder widerlegt. Forscherinnen und Forscher hinterfragen Thesen, Methoden und Ergebnisse, decken Schwachpunkte und Fehler auf, finden im günstigsten Fall zu einem Konsens und tragen so zur Glaubwürdigkeit der Ergebnisse bei.

Dennoch werden in einer Zeit, die auf viele Fragen Antworten sucht, wissenschaftliche Fakten in Zusammenhänge gerückt, die einem bestimmten Stimmungsbild entsprechen. Analysen werden bruchstückhaft verwendet, um eine vorgefasste Meinung zu unterstützen. Der dafür gefundene Begriff lautet: Fake News.

Während wir mit „Thünen erklärt“ vor allem eigene Forschungsergebnisse so verständlich aufbereiten, dass wir der Entstehung von Fake News vorbeugen, nehmen wir uns mit dem „Thünen-Faktencheck“ gezielt derartige Falschmeldungen vor. Unsere Forschenden prüfen wissenschaftliche Veröffentlichungen auf Plausibilität, wir widerlegen wo nötig gezielt verbreitete Unwahrheiten mit wissenschaftlichen Analysen und Daten.

Faktencheck

Darum ist Weizen kein Kohlenstoffspeicher

Obwohl die Landwirtschaft Pflanzen anbaut, die Kohlenstoff binden, trägt sie nicht dazu bei, atmosphärisches Kohlendioxid zu minimieren. Das allerdings wird immer wieder behauptet und mit Rechenbeispielen vermeintlich belegt. Unser Faktencheck zeigt, warum landwirtschaftliche Produkte praktisch keine Relevanz für den Klimaschutz haben.

Mehr erfahren
Darum ist Weizen kein Kohlenstoffspeicher

Klimaschutz durch CO₂-Zertifikate für Humus

Humus ist ein wichtiger CO₂-Speicher. CO₂-Zertifikate sollen einen Anreiz schaffen, damit die Landwirtschaft das Potenzial des Humusaufbaus für den Klimaschutz nutzt. Um glaubwürdig zu sein, müssen diese Zertifikate strenge Kriterien erfüllen. Die meisten tun dies jedoch nicht. Erfahren Sie mehr in unserem Faktencheck.

Mehr erfahren
Klimaschutz durch CO₂-Zertifikate für Humus

Ist der Westdorsch noch zu retten?

In einer Studie kommen Forschende aus Hamburg, Kiel und Jena zu dem Schluss, dass der Dorsch der westlichen Ostsee aufgrund von Überfischung und schlechter werdenden Umweltbedingungen einen Kipppunkt überschritten hat. Das würde bedeuten, dass sich der Bestand nicht mehr erholen kann. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Unser Faktencheck.

Mehr erfahren
Ist der Westdorsch noch zu retten?

Fleisch oder Pflanze?

Immer mehr Deutsche verzichten auf tierische Produkte. Doch lösen die pflanzlichen Alternativen tatsächlich tierische Proteinprodukte ab? Auf Basis realer Kaufdaten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat das Thünen-Institut für 2017 bis 2020 die Nachfrage privater Haushalte nach tierischen und pflanzlichen Proteinlieferanten untersucht.

Mehr erfahren
Fleisch oder Pflanze?

Thünen erklärt

Das Nationale Tierwohl-Monitoring

Das Tierwohl in Deutschland soll sich grundlegend verbessern. Um Fortschritte messen und Veränderungsbedarf erkennen zu können, müssen bestimmte Tierwohl-Indikatoren überprüfbar sein. Im Projekt Nationales Tierwohl-Monitoring (NaTiMon) werden die Grundlagen dafür erarbeitet.

Mehr erfahren
Das Nationale Tierwohl-Monitoring

Warum Waldnutzung Klimaschutz ist

Wald und Holz sind große Kohlenstoffspeicher und damit wichtige Säulen des Klimaschutzes. Zugleich leiden die Wälder unter den sich ändernden klimatischen Bedingungen. Unsere Multimedia-Reportage zeigt, ob und wie heimische Wälder auch in Zukunft unseren Holzbedarf decken können und sich der Klimaschutzeffekt optimieren lässt.

Mehr erfahren
Warum Waldnutzung Klimaschutz ist

Kleine Läden in ländlichen Räumen

Sie sind so etwas wie das Herz eines Ortes – die kleinen Lebensmittelgeschäfte. Doch ihre Anzahl geht seit Jahren zurück. Immer wieder gibt es deshalb Initiativen für neue Läden. Was dabei beachtet werden sollte und wie Kommunen, Verbraucherinnen und Verbraucher ein solches Projekt unterstützen können, zeigt unser Video.

Mehr erfahren
Kleine Läden in ländlichen Räumen

Gekommen, um zu bleiben

Ein Dorf ist keine Stadt im Kleinformat. Ziehen Geflüchtete in ländliche Kommunen, stehen alle Beteiligten deshalb vor anderen Herausforderungen als in einer Stadt. Unsere Multimedia-Reportage erläutert, wie es den Kommunen gelingt, geflüchtete Menschen dauerhaft für das Landleben zu gewinnen und was sie selbst davon haben.

Mehr erfahren
Gekommen, um zu bleiben

Die Tierwohl-Prämie

Mehr Licht, mehr Luft, mehr Bewegungsfreiheit: In deutschen Ställen soll für mehr Tierwohl gesorgt werden. Das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung, die sogenannte Borchert-Kommission, hat dafür die Einführung einer Tierwohl-Prämie vorgeschlagen. Das Video erklärt, wie sie funktioniert und beschreibt einen Finanzierungsvorschlag.

Mehr erfahren
Die Tierwohl-Prämie

Der Hering in der Klimafalle

Der Heringsbestand der westlichen Ostsee produziert seit Jahren immer weniger Nachwuchs. Mittlerweile ist der Bestand so geschrumpft, dass er kaum noch befischt werden darf. In unserer Multimedia-Reportage erklären wir, was der Klimawandel mit dem ausbleibenden Nachwuchs zu tun hat und wie wir das herausgefunden haben.

Mehr erfahren
Der Hering in der Klimafalle

Ansprechperson

Nadine Kraft
Telefon
+49 531 596 1026
nadine.kraft@thuenen.de
Redakteurin Faktencheck
Nach oben