Institut für

Marktanalyse

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Birgit Prietzsch
Institut für Marktanalyse

 

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Verbraucherforschung

Produktauswahl im Supermarkt (© BLE, Bonn / Thomas Stephan)

„Pestizide im Gemüse, Antibiotika im Stall – für die moderne Landwirtschaft zählt nur der schnelle Profit!“. Viele Menschen lehnen moderne Produktionssysteme der Land-, Forst- und Fischwirtschaft rundweg ab, lassen ihren eigenen Konsum jedoch unverändert und fordern strengere Auflagen für die Erzeuger. Wie sollen Wirtschaft und Politik damit umgehen?

Welches Produkt kaufen? (© BLE, Bonn / Dominic Menzler)

Viele Menschen wünschen sich als Bürger oder Verbraucher eine intakte Natur und stehen dem Ergebnis heutiger Produktionsweisen in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft kritisch gegenüber. Dabei unterstützen die Verbraucher mit ihrem preisorientierten Konsumverhalten oft genau jene Wirtschaftsformen, denen die Politik aus ihrer Sicht möglichst umgehend Einhalt gebieten sollte. Dieses Verhalten wollen wir wissenschaftlich durchdringen. Wir analysieren die Wahrnehmung, Beurteilung und Einstellungen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen gegenüber der Land-, Forst- und Fischwirtschaft und ihren Produkten. Dabei wollen wir bewusste wie unbewusste Werthaltungen erkennen und den Zusammenhang zwischen individuellen Einstellungen und Verhaltensmustern besser verstehen. Das sind für uns wichtige Fragen:

Schweine im Stall (© Thünen-Institut / Simon Küest)
  • Welche Erwartungen richten die Bürger an die Fischerei, an die Land- und Ernährungswirtschaft und an die Forst- und Holzwirtschaft? Wo bestehen Zielkonflikte?
  • Welche Wirkungen haben angebotene Informationen, und wie möchten sie - als Bürger und als Verbraucher - informiert werden?
  • Wann, wie weit - und wann nicht - passen Verbraucher ihren Konsum ihren Einstellungen an, und was bewegt sie jeweils dazu?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus diesen Bewertungen für die Ausrichtung von Forschung, Wirtschaft und Politik?
Schweine im Klee (© BLE, Bonn / Dominic Menzler)

Unser Ziel ist es, dass sich Wirtschaft und Gesellschaft in einem strukturierten Dialog aufeinander zubewegen und so die Kluft zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und wirtschaftlicher Realität schrittweise verringert werden kann.