Die Personen und ihre Rolle im Team Fernerkundung


ist Wissenschaftler am Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, koordiniert die thünen-weite Fernerkundungsgruppe und fungiert als Ansprechpartner.

Er setzt sich dafür ein, die Synergien des Verbunds zu stärken, einerseits durch eine enge Kooperation mit den Arbeitsgruppen der Geodateninfrastruktur, der Thünen-Agrar-Gis Arbeitsgruppe  und der Querschnittsgruppe Wald und andererseits durch den Dialog mit anderen Akteuren wie der EU Kommission (JRC-ISPRA), ESA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).


ist Wissenschaftlerin am Thünen-Institut für Ländliche Räume. Im Bereich Fernerkundung ermittelt sie, wie landwirtschaftliche Böden genutzt werden und stellt vergleichende Analysen mit Landnutzungs- und Förderdaten des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems (InVeKoS) der Europäischen Kommission an. Ein Schwerpunkt dabei soll die Überprüfung von Förderflächen mit Zwischenfrüchten sein, um das bisherige Kontrollsystem durch die Nutzung von Fernerkundungsdaten effizienter zu gestalten.


ist Doktorand am Thünen-Institut für Ländliche Räume. Sie promoviert über die Bestimmung von Nutzungsintensitäten im Grünland mittels Fernerkundung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf landwirtschaftlich genutzten Weiden und Wiesen. In diesem Zusammenhang analysiert sie Zeitreihen von Radarbildern.


ist Doktorandin am Thünen-Institut für Biodiversität. In ihrer Promotionsarbeit geht es um die Frage, welches Potenzial Fernerkundung zur Beschreibung von Biodiversitätsmustern im Grünland bietet. Dabei fokussiert sie sich auf extensiv genutzte, naturschutzfachlich wertvolle Wiesen und Weiden und untersucht die Fragestellungen exemplarisch an der Mittelgebirgsregion Thüringer Wald.


ist Doktorand am Thünen-Institut für Betriebswirtschaft. Sein Thema ist die räumliche Abgrenzung landwirtschaftlicher Parzellen. Zudem erarbeitet er Methoden zur Identifizierung der Fruchtarten auf dem Ackerland unter Verwendung einer Kombination von multitemporalen Sentinel-1- und Sentinel-2-Bildern.


ist Wissenschaftler am Thünen-Institut für Ländliche Räume. Er beschäftigt sich u. a. mit der Frage, wie Fernerkundungsdaten mit anderen Daten der Verwaltung und Agrarstatistik verknüpft werden können. Diese Daten könnten beispielsweise dafür genutzt werden, Agrarzahlungen zielgerichteter auszugestalten. In diesem Kontext steht er in engem Austausch mit den zuständigen Stellen der Länder und dem BMEL.


ist Wissenschaftlerin am Thünen-Institut für Agrarklimaschutz. Sie untersucht die mögliche Nutzung von Sentinel-1 Radardaten für das Monitoring von Grundwasserflurabständen in Mooren anhand von Radardaten. Untersuchungsgebiete sind verschiedene Moorflächen, die als Grünland genutzt werden und an denen der Einfluss von Feuchte und Vegetation auf die Rückstreuungskoeffizienten analysiert werden kann.


ist Wissenschaftler am Thünen-Institut für Biodiversität und leitet dort gemeinsam mit Jens Dauber den Arbeitsbereich "Landschaftsbezogene Agrobiodiversität". Wichtige Forschungsschwerpunkte sind die Analyse von Steuergrößen der Pflanzenartenvielfalt im Grünland, die Untersuchung und Bewertung der Auswirkungen von Landnutzungs- und Landschaftswandel auf den Zustand der biologischen Vielfalt sowie die Konzeption und den Aufbau eines nationales Monitorings der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften. Im Rahmen der institutsübergreifenden Arbeitsgruppe „Fernerkundung“ unterstützt er vorrangig die Promotionsarbeit von Antonia Ortmann.


ist GIS- und Datenbank-Spezialist am Thünen-Institut für Biodiversität und dort zuständig für die Umsetzung und Pflege eines Geodatenmanagementsystems sowie die Qualitätskontrolle und –sicherung von Geodaten aus unterschiedlichen Fachinformationen. Er unterstützt laufende Projekte durch GIS-basierte Geodatenanalysen und ist maßgeblich an dem Aufbau einer Thünen-Geodateninfrastruktur beteiligt.


ist Wissenschaftlerin am Thünen-Institut für Waldökosysteme, wo sie ein Konzept zur Integration von Fernerkundungsdaten für den Bereich Waldressourcen und Klimaschutz erarbeitet. Außerdem koordiniert sie die dortige Querschnittsgruppe Fernerkundung, die das Potenzial von Fernerkundungstechnologien für die Beantwortung verschiedener Fragestellungen rund um den Wald untersucht.


ist Wissenschaftler am Thünen-Institut für Waldökosysteme. Er beschäftigt sich mit der Integration von Fernerkundungsdaten in die Auswertung forstlicher Großrauminventuren (mit Fokus auf die Bundeswaldinventur). Ziel ist es, flächendeckende Ergebnisse für bestimmte forstliche Basismerkmale wie Waldfläche, Baumartenzusammensetzung, Höhe des Baumbestands und seine Vorräte bereitzustellen. Darüber hinaus sollen die Schätzgenauigkeiten dieser Zielvariablen verbessert werden, insbesondere für kleinere räumliche Einheiten.


ist Wissenschaftler am Thünen-Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie. Sein Forschungsschwerpunkt in der Fernerkundung beinhaltet die Analyse von Landnutzungswandel, Entwaldungsmustern und Degradierungsprozessen in tropischen Landschaften (u.a. Ecuador, Philippinen und Sambia). Ein weiterer methodischer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Analysealgorithmen, die eine Trennung von wald- und agroforstbasierten Landnutzungssystemen mittels optischer und radarbasierter Satellitendaten ermöglichen sollen.



Johannes Brötz

 Johannes  Brötz

Johannes Brötz

Institut für Waldökosysteme
Alfred-Möller-Straße 1, Haus 41/42
16225 Eberswalde
Telefon: +49 3334 3820 371
Fax: +49 3334 3820 354
Johannes.Broetz@thuenen.de

ist technischer Angestellter am Thünen-Institut für Waldökosysteme in Eberswalde.

Für diverse Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit für die Erstellung von Treibhausgasiventaren, in denen Johannes arbeitet spielen Fernerkundungsdaten gerade für den land- und forstwirtschaftlichen Sektor eine große Rolle. Landnutzungsänderung die mit Hilfe von Satellitenbildern und entsprechenden Werzeugen eingeschätzt werden sind ein wichtiger Baustein in der Ermittlung von Treibhausgasflüssen. Das Potential von Fernerkundungsdaten hat auch in Johannes‘ Masterstudium eine große Rolle gespielt. Am Thünen-Institut für Waldökosysteme gehört Johannes auch der lokalen FE-Gruppe an.