Geodaten-Infrastruktur

Es gibt sehr viele Möglichkeiten und Formate, Geodaten zu speichern und deren Inhalte zu beschreiben. Dadurch ist es heutzutage oft leider immer noch sehr aufwendig, Geodaten aus verschiedenen Bereichen zu kombinieren. In den vergangenen Jahren haben Regierungen und Wissenschaft dieses Problem erkannt und Konzepte zur Lösung erarbeitet. Zum Beispiel beschreibt die EU-Richtlinie INSPIRE detailliert einen Rahmen zum Aufbau einer europaweiten Infrastruktur zur Bereitstellung von Geodaten, damit diese künftig schneller, öfter und einfacher genutzt werden können. 

Seit 2010 bauen wir eine Geodaten-Infrastruktur auf (Thünen-GDI), um der Öffentlichkeit und unseren Forschungspartnern den Zugang zu unseren Daten zu erleichtern. Die Thünen-GDI dient als Schnittstelle, unter anderem zum deutschlandweiten Geoportal.de und der GDI des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (GDI-BMEL).

Die Planung und Umsetzung der Thünen-GDI wird vom „Datenzentrum Wald“ des Thünen-Instituts für Waldökosysteme koordiniert. Weitere Informationen zu bereitgestellten Datensätzen finden Sie direkt auf unserem Metadatenportal.