Fischereiforschungsschiff „Clupea“

Die „Clupea“ arbeitet vorwiegend in den Gebieten der Küstenfischerei der südwestlichen Ostsee, kann aber auch in der Nordsee eingesetzt werden. Schwimm- und Bodenschleppnetze, Stellnetze und Langleinen, fischereibiologische und Planktonnetze sowie ozeanographische Sonden kommen zum Einsatz.

Die „Clupea“ ist das neueste der drei Fischereiforschungsschiffe und ersetzt den bisherigen Forschungskutter gleichen Namens. Am 15. September 2011 auf der Fassmer-Werft in Berne getauft, steht sie uns nach einigen noch notwendig gewordenen Optimierungsarbeiten seit April 2012 zur Verfügung.

Das hochmoderne Schiff ist mit 28,80 Metern Länge deutlich größer als sein Vorgänger, zeichnet sich aber durch einen geringen Tiefgang von 2,30 Metern aus – unabdingbar, um in den flachen Küstengewässern operieren zu können.

Technische Daten

SchiffstypHeckfänger mit 3-Kurrleinen-Twintrawl-Technologie
Länge über alles 28,80 m
Breite über alles7,88 m
Tiefgang (max.)2,37 m
Motorenleistung478 kW
Geschwindigkeit (max.)11 kn
Besatzung4 bis 5 Personen
Wissenschaft4 Personen
Wiss. Räume2 Laboratorien
BauwerftFassmer Werft, Berne
IndienststellungApril 2012
HeimathafenRostock (Marienehe)
Internat. RufzeichenDBFM
ReisedauerTagesfahrten und Fahrten bis zu 5 Tagen
Seetage pro Jahrum 290

zum Schiffsnamen

Clupea harengus ist der wissenschaftliche Name für den Hering. Der Hering wird seit dem Mittelalter in größten Mengen in Europa gehandelt.