Kolloquium: Analysen zur „post-release“ Sterblichkeit von Plattfisch-Rückwürfen der Grundschleppnetz- fischerei in der westlichen Ostsee

Veranstaltung

Vortrag von Dr. Sarah Kraak, Dr. Andres Velsaco und Dr. Uwe Krumme am Institut für Ostseefischerei, Rostock

(© Thünen-Institut/C. Zimmermann)

Wo: Institut für Ostseefischerei, Alter Hafen Süd 2, 18069 Rostock, Konferenzraum

Wann: Dienstag, 19. Februar 2019 um 14:00 Uhr

Das aktuell geltende Anlandegebot der EU hat eine Ausnahmeregelung für Fischarten, deren Rückwürfe hohe Überlebensraten haben. Die Überlebenschancen von rückgeworfenen Plattfischen aus der kommerziellen Grundschleppnetzfischerei sind jedoch sehr variabel und werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Darum gab es bisher keine eindeutigen Ergebnisse zu ihren Überlebensraten. Ziel des Vortrages ist, die Ergebnisse einer ersten systematischen Jahresüberlebensstudie von rückgeworfenen Schollen, Flundern und Klieschen, gefangen in der westlichen Ostsee an Bord eines kommerziellen Heckfängers unter realistischen fischereilichen Bedingungen, darzustellen. Wir haben untersucht, ob sogenannte „Reflexe als Prädiktoren für Sterblichkeit“ (RAMP), in Kombination mit variablen Bedingungen während des Fanges, der Fischverarbeitung und der Freisetzung, die Sterblichkeit der Fische vorhersagen können.