18. Internationale Bioland Schweinefachtagung 2019

Veranstaltung

Die 18. Internationale-Bioland-Schweinefachtagung, in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Ökologischen Landbau, befasst sich mit der gesamten Wertschöpfungskette Schwein: Vom Futteranbau bis zur Vermarktung. Wir diskutieren dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Koalitionsziels „20 % Ökolandbau bis 2030“. Was muss da im Schweinesektor passieren?

 

(© Bioland)

Zu Beginn wird Peter Spandau, leitender Unternehmensberater der Landwirtschaftskammer in NRW und Vizepräsident des KTBL, ein bundesweit anerkannter Experte im Bereich Schweinehaltung, eine Einordnung der Bio- Schweinehaltung „von außen“ vornehmen.

Die Fütterung unserer Schweine birgt mit 100 % Bio, bedarfsgerecht, Vermeidung von Nahrungsmittelkonkurrenz und Preiswürdigkeit schwer zu vereinbarende Anforderungen. Lösungsansätze erwarten wir von Forschungsprojekten, die sich mit der Verfütterung z. B. von Grünleguminosen und gekeimten Wicken an Monogastrier beschäftigen. Ohne Beteiligung der Futtermittelhersteller wird eine nachhaltige Etablierung von „unkonventionellen“ Futterkomponenten nicht gelingen. Drei Unternehmen stellen ihre Überlegungen und Aktivitäten zur Bio-Schweinefütterung vor.

Wirtschaftlicher Erfolg hängt eng zusammen mit biologischen Leistungen und guter Arbeitswirtschaft. Voraussetzung dafür sind funktionierende Stallbaulösungen. Auf den Exkursionsbetrieben und in Vorträgen werden modellhafte Lösungen vorgestellt. Die Umstellung auf „Bio“ ist für viele Schweinehalter mit der Hoffnung verbunden, größeren Einfluss auf die Vermarktung nehmen zu können. Marktteilnehmer und Wissenschaftler ordnen die Chancen zur Vermarktung in „Erzeugerhand“ ein.

Gemütliches Zusammensein am Abend und in den Pausen bieten Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

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