Kinderbetreuung

Auf dem Thünen-Gelände in Braunschweig gibt es die Kita "Krümelkiste".


Mehr zur Kinderbetreuung am Standort Braunschweig und zum Thema Schule und Wohnen finden Sie auf "Braunschweig best choice".


CJD International School Braunschweig-Wolfsburg


Mehr zur Kinderbetreuung am Standort Hamburg finden Sie auf "Hamburg/Kitas".

Ausbildung

"Es geht um die Balance zwischen Freiraum und Lernen"
Ein Gespräch mit einer Ausbilderin und ihrem letzten Auszubildenden in Waldsieversdorf

(aus: Wissenschaft erleben 2013/2)

Stellenangebote

Aktuelle Stellenangebote der Einrichtungen und Institute des Thünen-Instituts:


wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) (Wissens- und Innovationssystem)

Das Johann Heinrich von Thünen-Institut sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit befristet für 4 Jahre

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (w/m/d)

zur Entwicklung wissenschaftlich fundierter Konzepte für verbesserten Wissenstransfer und gesteigerte Innovation im Agrarbereich.

Das Arbeitsverhältnis dient der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung, z. B. mit dem Ziel, hochwertige Steuerungs- oder Schnittstellenaufgaben in Organisationen des Wissens- und Innovationssystems zu übernehmen (z.B. Ministerien, EU-Kommission, Forschungsanstalten, Landwirtschaftskammern, DLG, KTBL). Die Befristung des Arbeitsverhältnisses erfolgt nach § 2 Abs. 1 Satz 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz.

Im Rahmen des Forschungsprojekts soll analysiert werden, wie sich die Institutionen des deutschen Wissens- und Innovationssystems an die fun­damentalen Veränderungen der Rahmenbedingungen, die der Agrarbereich durch die Digitalisierung erfahren wird, anpassen können. Die Forschung im Rahmen des Projekts soll direkt in die EU-weiten Aktivitäten zum Aufbau von Agricultural Knowledge and Innovation Systems (AKIS) eingebunden werden. Das Projekt wird inhaltlich durch die Geschäftsstelle der Deutschen Agrarforschungsallianz geleitet.

Projekthintergrund:

Durch die Digitalisierung verändern sich die Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft radikal. Die Generierung von Daten auf landwirtschaftlichen Betrieben, der überbetrieblicher Datenaustausch und die Datenanalyse werden immer stärker automatisiert. Dadurch entsteht Wissen, welches zur automatischen Steuerung von Produktionsprozessen und Vermarktungsketten eingesetzt wird. Parallel dazu wächst aber auch der Anspruch der Gesellschaft, diese neuen Potenziale nicht allein für die Effizienzsteigerung in Produktion und Vermarktung zu nutzen, sondern auch für eine Verbesserung der Umwelt- und Tierwohlleistungen der Landwirtschaft (einschließlich behördlicher Überwachung bzw. transparenter Veröffentlichung). Diese Entwicklungen werden die klassischen Institutionen des Wissens- und Innovationssystems, die zumeist vor vielen Jahrzehnten etabliert worden sind, vor große Herausforderungen stellen. Der klassische „Technologietransfer aus der Forschung über die Beratung in die Praxis“ (top down) wird immer stärker durch ein „gemeinsames, orchestriertes Experimentieren“ (auf Augenhöhe) ergänzt, teilweise auch ersetzt werden. Daher gilt es vorausschauend zu untersuchen, (a) wie die etablierten Institutionen ihre Tätigkeitsfelder und ihre Zusammenarbeit anpassen können, um den Anforderungen von Landwirtschaft und Gesellschaft auch künftig gerecht zu werden, und (b) ob hierfür auch neue Institutionen und/oder veränderte rechtliche Rahmenbedingungen erforderlich sind.

Ihre Aufgaben:

  • Kartierung der föderalen Agrarforschungs- und Beratungslandschaft in Deutschland (Auswertung, Aktualisierung und Ergänzung bestehender Berichte)
  • Analyse der in Deutschland etablierten Systeme für den Transfer von Wissen und Innovation im
    Agrarbereich vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen
  • Auswertung von Erfahrungen, die in anderen Staaten mit innovativen Transfersystemen gemacht wurden, und Analyse der Transferierbarkeit solcher Systeme nach Deutschland
  • Sammlung, Aufbereitung und Systematisierung von Vorschlägen im In- und Ausland, die zur Anpassung der Wissens- und Transfersysteme an die Digitalisierung gemacht werden
  • Analyse der Hemmnisse, die einer Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen in Deutschland entgegenstehen, und Entwicklung von Vorschlägen zur Problemlösung
  • Entwicklung von Handlungsoptionen, Bewertung dieser Optionen im Austausch mit Stakeholdern (bilateral; Workshops) und Erarbeitung von Empfehlungen
  • Synopse der Vorschläge, Bewertungen und Empfehlungen in einem Ergebnisbericht
  • Erstellen von wissenschaftlichen und zielgruppenorientierten Publikationen
  • Präsentation der Ergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen

Fachliche Anforderungen:

  • Mindestens guter Abschluss eines Universitätsstudiums (M.Sc., Univ.-Dipl.) der Agrarwissenschaften oder einer verwandten Fachrichtung mit abgeschlossener Promotion, möglichst mit Bezug zum Forschungsfeld
  • Fundierte Kenntnisse des deutschen und des EU-Agrarsektors (Produktionssysteme, Betriebsstrukturen, Institutionen des Wissens- und Innovationssystems, Agrarpolitik)

Persönliches Anforderungsprofil:

  • Fähigkeit zur raschen Analyse komplexer Sachverhalte
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte für unterschiedliche Zielgruppen schriftlich und mündlich zu präsentieren
  • Kritische Urteilsfähigkeit und Verhandlungsgeschick in größeren Gesprächsrunden
  • Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen
  • Bereitschaft zu mehrmonatigen Abordnungen ins BMEL

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem aktiven und stimulierenden Forschungsumfeld an der Bearbeitung gesellschaftlich hochrelevanter Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft mitzuarbeiten und dabei Kontakte zu nationalen und internationalen Organisationen zu nutzen. Weil uns die fachliche und persönliche Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig ist, bieten wir ein familienfreundliches Arbeitsumfeld, flexible Arbeitszeitmodelle und umfangreiche Angebote der fachlichen Aus- und Weiterbildung an. Das Arbeitsprogramm umfasst mehrmonatige Abordnungen ins BMEL. Auf diese Weise kann der/die Beschäftigte intensive Einblicke in die Zusammenarbeit des Bundes mit den Ländern und der EU gewinnen, was sowohl die Umsetzbarkeit der zu erarbeitenden Lösungsvorschläge als auch die persönlichen Qualifikationsziele unterstützt.

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD-Bund). Die Zahlung des Entgelts erfolgt bei Erfüllung der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TVöD. Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Das Thünen-Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt daher ausdrücklich die Bewerbung von Frauen.

Das Thünen-Institut sieht sich der Inklusion verpflichtet. Bewerbungen von Menschen mit Schwerbehinderung sind daher ausdrücklich erwünscht. Diese werden im Auswahlverfahren besonders berücksichtigt.

Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantworten Ihnen Dr. Martin Köchy (Tel. 0531 596 1017) oder Dr. Martin Erbs (Tel. 0531 596-1019); info@dafa.de. Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind unter dem Kennwort 2020-112-PB/DAFA bis zum 03.07.2020 (Posteingang) vorzugsweise elektronisch zu richten an

pb-bewerbungen@thuenen.de

 Johann Heinrich von Thünen-Institut

 2020-112-PB/DAFA

z.Hd. Frau Wolf, Präsidialbüro
Bundesallee 50

38116 Braunschweig

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter www.thuenen.de/datenschutzhinweis-bewerbungen.

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