Landwirtschaft als Klimafaktor

Wie sich die Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft reduzieren lassen, haben Wissenschaftler und Politiker auf der internationalen Konferenz „AgriGHG“ vom 10. bis 13. September 2018 in Berlin diskutiert.


Seit dem Pariser Klimaabkommen im Jahr 2015 sind alle Länder und Sektoren weltweit gefordert, Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg zu bringen, um das Ziel eines Temperaturanstiegs unter 2 Grad Celsius zu erreichen. Dies bedeutet jedoch, dass alle Emissionsquellen und deren unterschiedliche Potenziale, Kosten und globale Politikoptionen gleichzeitig betrachtet werden müssen.

Neben der Präsentation aktueller Forschungsergebnisse trafen die Wissenschaftler und Politiker auch zusammen, um gemeinsam zukünftige Wege und Lösungsansätze für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft zu erarbeiten. Die Themen reichten von der Nutztierhaltung über Ackerbau, Reisproduktion und Bodenschutz bis hin zu Verbraucherverhalten und Ernährungspolitik. Die wissenschaftlichen Kurzbeiträge sind im Thünen Working Paper 103 zusammengefasst.

Die Konferenz fand parallel zum jährlichen Council-Treffen der Global Research Alliance (GRA) statt, bei dem Deutschland dieses Jahr den Vorsitz übernimmt. Sie wurde organisiert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Thünen-Institut, der GRA, der Joint Programming Initiative on Agriculture, Food Security and Climate Change (FACCE-JPI) und vom CGIAR Research Program on Climate Change, Agriculture and Food Security (CCAFS).

Zum ausführlichen Programm auf der Konferenzseite