Institut für

Holzforschung

Weiterentwicklung von Methoden zur Quantifizierung von Bioziden in mit Holzschutzmitteln behandeltem Holz

Die Umsetzung der in DIN 68800-3 (2012) geforderten Qualitätskontrolle bezüglich der Einhaltung vorgeschriebenen Einbringmenge an Biozid und dessen Eindringtiefe im behandeltem Holz oder schutzmittelbehandeltem Bauholz mit CE-Kennzeichnung erfordern validierte Analyseverfahren zur Identifizierung und Quantifizierung der Holzschutzmittelwirkstoffe, welche über Biozidrichtlinie 98/8/EG (EU 1998) und der nachfolgenden EU-Verordnung 528/2012 (2012) geregelt werden.

Stetige Änderungen in der Europäischen Biozidzulassung für Wirkstoffe in Holzschutzmitteln in Verbindung mit dem Minimierungsgebot zwecks Reduzierung des Schadstoffeintrages in die Umwelt bedingen eine kontinuierliche Anpassung der Analysemethoden, um sowohl die Produktsicherheit als auch den Verbraucherschutz in Zukunft zu gewährleisten.

Diese Arbeiten werden hauptsächlich im Rahmen einer interdisziplinären Kooperation innerhalb des AK „Analytik“ der RAL Gütegemeinschaft „Holzschutzmittel“ durchgeführt, wobei die Analysenvorschriften über die Homepage der RAL Gütegemeinschaft nicht nur den interessierten Kreisen zur Verfügung gestellt werden sondern diese auch in die nationale sowie europäische Normung eingebracht werden.