Institut für

Holzforschung

Monitoring von durch Insekten und Pilzen hervorgerufenen Holzschäden unter besonderer Berücksichtigung der Neobiota

Neben der Feststellung von einheimischen holzzerstörenden Insekten- und Pilzarten erlangen durch zunehmenden globalisierten Handel die gebietsfremden Spezies (Neobiota) größere Bedeutung. Die umfassende Dokumentation (Charakterisierung, Herkunft, Umfang) dieser immense wirtschaftliche Schäden verursachenden Arten nimmt im Sinne des Holzschutzes und Verbraucherschutzes eine herausragende Rolle der wissenschaftlichen Arbeit ein. Die Vorlaufforschung dient damit direkt der Politikberatung hinsichtlich des Schadenspotentials der Insekten bzw. Pilze wie auch bezüglich der Import- und Exportereignisse von Holz und Holzprodukten.

Die Charakterisierung der holzzerstörenden Schadorganismen mit ihren Merkmalen und in ihren Lebensräumen (u. a. auch im Hinblick auf das Global Warming), ihre zentralisierte Erfassung (Monitoring) sowie ihre Bekämpfung im Sinne der geltenden Bau- und Behandlungsvorschriften sind grundlegende wissenschaftliche Aufgaben, die national und international bearbeitet werden und zunehmend in der Zukunft erforscht bzw. begleitet werden müssen.

Infokarten zu holzzerstörenden Schadorganismen

Insekten und Pilze können beträchtlichen Schaden am Holz verursachen. Jeweils 6 häufig vorkommende holzzerstörende Insekten und Pilze sowie deren Befallsmerkmale werden auf den folgenden Infokarten übersichtlich vorgestellt.

Infokarten zu holzzerstörenden Organismen (pdf; 6.7 MB)