Institut für

Holzforschung

Minderung des Primärenergiebedarfs in Produktions- und Verarbeitungsprozessen und Verbesserung der Produktqualität durch Prozesskontolle

Produkte aus Holz gelten als umweltfreundlich. Die für ihre Herstellung benötigte Energie wird zu einem großen Teil aus Reststoffen aus der eigenen Produktion erzeugt. Durch die geschickte Steuerung von Produktionsprozessen und eine optimierte Prozesskontrolle kann neben dem Energieverbrauch auch die Produktqualität verbessert werden.

Für die Transformation von Rundholz in Holz-Halbwaren und Holzprodukte muss Energie aufgewendet werden. Viele holzwirtschaftliche Betriebe decken einen erheblichen Teil ihres Energiebedarfs aus der energetischen Verwertung von Reststoffen. Aus Kostengründen und zur Minimierung von Umweltbelastungen, z.B. in Form von CO2-Ausstoß, sollte der Einsatz von Primärenergie minimiert werden.

Die Nutzung von biogenen Reststoffen zur Erzeugung von Prozesswärme und Strom vermindert den Einsatz fossiler Energieträger und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Durch einen hohen Eigenanteil an der Deckung des Energiebedarfs werden die Betriebe unempfindlicher gegenüber Schwankungen der Öl und Gaspreise. Das Thünen-Institut für Holzforschung trägt dazu bei, die holzwirtschaftlichen Betriebe über die Möglichkeiten zur Energieeinsparung aufzuklären. Auf Prozessebene können durch die Optimierung der Verfahrenstechnik oder die Entwicklung von neuen Verfahren zum Teil erhebliche Einsparpotenziale erschlossen und die Produktqualität verbessert werden.