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Aktuelles

Steigende Nachfrage bei Holzprüfungen

Aktuell

Im Jahr 2019 ist beim Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte die Nachfrage nach Prüfungen von importierten Holzprodukten hinsichtlich Holzart und Herkunft wieder deutlich gestiegen.

(© Thünen-Institut)

Wenn es um die Frage geht, welche Hölzer in Holzprodukten verarbeitet wurden und ob Holzimporte korrekt deklariert wurden, ist das Thünen-Kompetenzzentrum deutschland- und europaweit die führende Anlaufstelle für Unternehmen, Behörden, NGOs und Privatpersonen. Die Zahl der Prüfaufträge steigt kontinuierlich.

Nach jetzt vorliegenden Auswertungen wurden 2019 in der Holzanatomie 1.582 Prüfaufträge bearbeitet, rund 14 % mehr als im Vorjahr. Die Steigerung ist vor allem auf vermehrte Prüfwünsche von schwierig zu bestimmenenden Produkten wie Papier und Faserplatten zurückzuführen.

Bei der Genetik gab es 343 Prüfungen, ein Plus von rund 35 %. Hauptauftraggeber sowohl in der Anatomie als auch in der Genetik waren ­– wie in den Jahren zuvor – Unternehmen, die mit Holz und Holzprodukten handeln, darunter auch Baumärkte, Discounter usw.

Auch Prüfaufträge für Kontrollbehörden wie Zoll, Naturschutzbehörden oder die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) haben 2019 zugenommen. Seit Gründung des Thünen-Kompetenzzentrums im Jahr 2013 wurden insgesamt mehr als 8.200 Aufträge bearbeitet.

Eine grafische Übersicht über die Entwicklung der Prüfaufträge in den letzten sieben Jahren finden Sie hier.