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Holzforschung

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Dr. Dietrich Meier beendet sein Berufsleben am Thünen-Institut für Holzforschung

Aktuell

Nach über 37-jähriger Tätigkeit im Dienst der Holzforschung verlässt Dr. Dietrich Meier das Institut.

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Nach über 37-jähriger Tätigkeit an der ehemaligen Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH) und dem Thünen-Institut für Holzforschung verlässt Dr. Dietrich Meier seinen Arbeitgeber in den wohlverdienten Ruhestand. Damit verliert das Institut einen national und international sehr anerkannten Wissenschaftler dessen Berufsweg durch die anhaltende Faszination für die Holzchemie und -technologie, insbesondere die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen, gekennzeichnet ist.

Nach dem Studium der Holzwirtschaft an der Universität Hamburg promovierte Dr. Meier mit einer Experimentalarbeit zur Verwertung von Organosolv-Lignin durch Oxidation und Hydrogenolyse. Damit war der Grundstein für ein jahrzehntelanges Engagement zur thermochemischen Konversion von Lignocellulosen gelegt. Schwerpunkte seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeiten waren die Nutzung und Charakterisierung von Ligninen, die Entwicklung der technischen Pyrolyse in Wirbelschicht- und ablativen Reaktoren sowie die thermische und chemische Nutzung von Bio-Ölen. Im Rahmen von über 30 Forschungsprojekten wurden nicht nur die Grundlagen für den Biomass to Oil (BTO)- und den Bioliq. (BTL)-Prozess gelegt, sondern auch eine Vielzahl von Diplomanden, Bachelor- und Masterstudenten sowie Doktoranden mitbetreut.

Hervorzuheben ist zudem die innovative Pionierarbeit der Arbeitsgruppe zur instrumentellen Analytik von Bio-Ölen mittels Gaschromatographie, Massenspektrometrie sowie flüssigchromatographischer Methoden. Die Interessen des Thünen-Instituts wurden von Dr. Meier in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien und Netzwerken vertreten, darunter beispielsweise das Europäische Pyrolysenetzwerk (PyNET) sowie die International Energy Agency (IEA). Darüber hinaus vermittelte Dr. Meier als Gastdozent an der Universität Guadalajara in Mexico, sowie als Lehrbeauftragter der Universität Hamburg zahlreichen Studierenden der Holzwirtschaft wichtige Kenntnisse der Holzchemie und angrenzender Fächer.

Wir wünschen Dietrich Meier für den bevorstehenden (Un-)ruhestand alles Gute und hoffen, dass ihm seine Kreativität und Lebensfreude lange erhalten bleiben.