Institut für

Fischereiökologie

Meeresumwelt

Gesunde Fische kann es nur in einer gesunden Meeresumwelt geben. Wir erforschen marine Ökosysteme und überwachen ihren Zustand auch im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung der lebenden Ressourcen. Unser Ziel ist es die kritische Belastung der Fische mit anthropogenen Schadstoffen frühzeitig zu erkennen und ihre Wirkung zu bewerten.  

Im gesetzlichen Auftrag messen wir die radioaktive Belastung von Meeresfischen und Fischnährtieren in Nord- und Ostsee und analysieren im Rahmen nationaler und internationaler Überwachungs­programme die Konzentrationen von organischen und anorganischen Schadstoffen in Meeresfischen. Parallel zu der chemi­schen Analytik untersuchen wir biologische Wirkungen von Schadstoffen und anderen Umwel­tstressoren auf den Gesundheitszustand von Meeresfischen. Dabei erfassen wir Veränderungen auf molekularer und zellulärer Ebene sowie, auf der Individuen- und Populationsebene, das Auftreten von Fischkrankheiten.

Unser Ziel ist eine integrierte Überwachung und Bewertung der Meeresumwelt, bei der chemi­sche und biologische Messungen Hand in Hand gehen. Wir bewerten  den Zustand der Meeresumwelt mit qualitativen Indikatoren und quantitativen Kriterien. Hier leisten wir wichtige Entwicklungsarbeit und erfüllen die Anforderungen einer zeitgemä­ßen Meeresüberwachung im Sinne der regionalen Meeresschutzkonventionen (OSPAR, HELCOM) und der EU Meeresstrategie-Rahmenrichtline.

Unsere Themen

Chemische Spurenanalytik

Gaschromatograph (Agilent) mit massenselektivem TOF-Detektor (Markes) (© Ulrike Kammann / Thünen Institut)

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Publikationen

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  1. Bisenius S, Neuhaus H, Effkemann S, Heemken O, Bartelt E, Lang T, Haunhorst E, Kehrenberg C (2020) Composition of herring and cod fillets from the North and the Baltic Sea - detecting added water. Food Contr 107:106766 in Press, DOI:10.1016/j.foodcont.2019.106766
  2. Werner K-M, Taylor MH, Diekmann R, Lloret J, Möllmann C, Primicerio R, Fock HO (2019) Evidence for limited adaptive responsiveness to large-scale spatial variation of habitat quality. Mar Ecol Progr Ser 629:179-191, DOI:10.3354/meps13120
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 780 KB
  3. López M, Nogueira P, Vrba T, Tanner R, Rühm W, Tolmachev S (2019) Measurements and Monte Carlo Simulations of 241Am Activities in Three Skull Phantoms: Eurados-Ustur Collaboration. Health Phys 117(2):193–201, DOI:10.1097/HP.0000000000001080
  4. Nogueira P, Hiller M, Aust M-O (2019) Monte Carlo simulation of dose coefficients for a fish eye lens model exposed to monoenergetic electrons. J Environ Radioact 199-200:7-15, DOI:10.1016/j.jenvrad.2018.12.021
  5. Koske D, Goldenstein N, Kammann U (2019) Nitroaromatic compounds damage the DNA of zebrafish embryos (Danio rerio). Aquatic Toxicol:in Press, DOI:10.1016/j.aquatox.2019.105345

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