Institut für

Fischereiökologie

Meeresumwelt

Gesunde Fische kann es nur in einer gesunden Meeresumwelt geben. Wir erforschen marine Ökosysteme und überwachen ihren Zustand auch im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung der lebenden Ressourcen. Unser Ziel ist es die kritische Belastung der Fische mit anthropogenen Schadstoffen frühzeitig zu erkennen und ihre Wirkung zu bewerten.  

Im gesetzlichen Auftrag messen wir die radioaktive Belastung von Meeresfischen und Fischnährtieren in Nord- und Ostsee und analysieren im Rahmen nationaler und internationaler Überwachungs­programme die Konzentrationen von organischen und anorganischen Schadstoffen in Meeresfischen. Parallel zu der chemi­schen Analytik untersuchen wir biologische Wirkungen von Schadstoffen und anderen Umwel­tstressoren auf den Gesundheitszustand von Meeresfischen. Dabei erfassen wir Veränderungen auf molekularer und zellulärer Ebene sowie, auf der Individuen- und Populationsebene, das Auftreten von Fischkrankheiten.

Unser Ziel ist eine integrierte Überwachung und Bewertung der Meeresumwelt, bei der chemi­sche und biologische Messungen Hand in Hand gehen. Wir bewerten  den Zustand der Meeresumwelt mit qualitativen Indikatoren und quantitativen Kriterien. Hier leisten wir wichtige Entwicklungsarbeit und erfüllen die Anforderungen einer zeitgemä­ßen Meeresüberwachung im Sinne der regionalen Meeresschutzkonventionen (OSPAR, HELCOM) und der EU Meeresstrategie-Rahmenrichtline.

Unsere Themen

Chemische Spurenanalytik

Kontaktpersonen


Aktuelle Projekte in diesem Arbeitsbereich

Publikationen

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  1. Aust M-O, Nogueira P (2021) 2.5.5 Fische und Produkte des Meeres und der Binnengewässer. In: Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung : Jahresbericht 2018. Bonn: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), pp 71-75
  2. Aust M-O, Nogueira P (2021) 2.5.6 Fische und Wasserpflanzen in der Umgebung von Anlagen nach Atomgesetz. In: Umweltradioaktivität und Strahlenbelastung : Jahresbericht 2018. Bonn: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), p 75
  3. Weichert FG, Axén C, Förlin L, Inostroza PA, Kammann U, Welling A, Sturve J, Asker N (2021) A multi-biomarker study on Atlantic salmon (Salmo salar L.) affected by the emerging Red Skin Disease in the Baltic Sea. J Fish Dis 44(4):429-440, DOI:10.1111/jfd.13288
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1330 KB
  4. Gilbin R, Arnold T, Beresford NA, Berthomieu C, Brown JE, de With G, Horemans N, Madruga MJ, Masson O, Merroun M, Michalik B, Muikku M, O’Toole S, Mrdakovic Popic J, Nogueira P, Real A, Sachs S, Salbu B, Stark K, Steiner M, et al (2021) An updated strategic research agenda for the integration of radioecology in the european radiation protection research. J Environ Radioact:in Press, DOI:10.1016/j.jenvrad.2021.106697
  5. Scharsack JP, Wieczorek B, Schmidt-Drewello A, Büscher J, Franke F, Moore A, Branca A, Witten A, Stoll M, Bornberg-Bauer E, Wicke S, Kurtz J (2021) Climate change facilitates a parasite’s host exploitation via temperature-mediated immunometabolic processes. Global Change Biol 27(1):94-107, DOI:10.1111/gcb.15402
    PDF Dokument (nicht barrierefrei) 1300 KB

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