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„Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland“: aktualisierter Steckbrief zur Aquakultur veröffentlicht

Aktuell

Thünen-Institut veröffentlicht aktualisierte Zahlen und Fakten zur Haltung von Fischen in Aquakultur

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Im Jahr 2017 hatte das Thünen-Institut erstmals „Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland“ veröffentlicht. Seit 2020 gliedert sich nun auch die „Aquakultur in Deutschland“ in diese erfolgreiche Thünen-Reihe ein. Die Steckbriefe bieten einen aktuellen Überblick zum Sektor.

Die Kurzdarstellung zur Aquakultur zeigt, dass die Produktion in Deutschland, im Gegensatz zum weltweiten Trend, stagniert bzw. weiterhin leicht zurückgeht. Die heimische Aquakulturproduktion, hier v.a. Forelle und Karpfen, hat weiterhin mit hohen Verlusten durch Prädatoren zu kämpfen. Auch sind die Folgen eines voranschreiten Klimawandels in der heimischen Aquakultur zu spüren. Hohe Wassertemperaturen mit einhergehendem Sauerstoffmangel, Wassermangel und lokal auftretende Starkregeereignisse stellen die Teichwirtschaft vor große Herausforderungen. Ausbleibende Brutfälle (Saatmuscheln), die Verbreitung invasiver Arten wie der Pazifischen Auster sind Probleme der Muschelaquakultur. Der Fachkräftemangel macht auch vor der heimischen Teichwirtschaft nicht halt. Eine fehlende Betriebsnachfolge gefährdet nicht nur den Fortbestand der Betriebe, sondern beeinträchtigt den Wissenstransfer im gesamten Sektor. Die Folgen der Corona-Pandemie werden in den bis zum Jahr 2019 verfügbaren Zahlen noch nicht abgebildet. Erste Ergebnisse finden sich in dem Beitrag „Covid-19: Auswirkungen der Pandemie auf die deutsche Aquakultur“.

Link zum „Steckbriefe zur Tierhaltung in Deutschland“: Aquakultur

Kontakt: Dr. Cornelia Kreiß