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Müll und (Mikro-)Plastik in Fisch und Meer

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Artikel in Broschüre “Innovationsförderung – Schwerpunkt Nutztiere“ (BLE) zu Thünen-Projekt

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Das Programm zu Innovationsförderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unterstützt technische und nicht-technische Innovationen aus Wirtschaft und Wissenschaft im landwirtschaftlichen Sektor. Gefördert werden Projekte aus Themenbereichen wie Agrartechnik, Pflanzenzüchtung, Pflanzenschutz, Nutztierzüchtung, -haltung und -gesundheit, Lebensmittelsicherheit und -qualität, Ernährung, Lebensmittelherstellung, sowie Aquakultur und Fischerei.

In der aktuellen Ausgabe der Innovationsbroschüre mit dem Schwerpunkt Nutztiere stellt die BLE die geförderten Projekte als Beispiele aus der Praxis vor.

Dazu gehört das „PlasM - Plastikmüll in Meeresfischen“ Projekt, das sich mit Meeresmüll als globalem Problem befasst. Der Großteil des Meeresmülls ist Plastik, welches in Form von großen (Makro-) und kleinen (Mikro-) Plastikteilen im Meer vorkommt. Im Rahmen des Projekts wird untersucht, wieviel Plastikmüll im Meer ist, um welche Plastikarten es sich handelt und wieviel Mikroplastik sich in Meeresfischen befindet. Des Weiteren wird untersucht, ob die Tiere darunter leiden, um eine Bewertung des Risikos durch Plastik für Fische und auch für den Verbraucher abzuleiten.

Im Monitoring von Makroplastik am Meeresgrund zeigte sich, dass Polyethylen und Polypropylen zu den Polymeren gehören, die mit am häufigsten im Meer zu finden sind. Durch FTIR-Messungen des Mikroplastiks in Fischen wird nun untersucht, ob das aufgenommene Mikroplastik eine ähnliche Polymer-Zusammensetzung aufweist.