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Ein Mitarbeiter sammelt Ameisen auf einer Untersuchungsfläche.
Ein Mitarbeiter sammelt Ameisen auf einer Untersuchungsfläche.
Institut für

BD Biodiversität

AG Klimafolgen und Klimaanpassung

Leitung: Dr. Jürgen Bender

Der Klimawandel mit Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration und Änderung von Temperatur und Niederschlag hat weitreichende und bisher nur teilweise verstandene Folgen für die Landwirtschaft. Er beeinflusst die Produktion und Qualität unserer Nahrungsmittel und somit die Ernährungssicherheit nicht nur auf nationaler Ebene sondern global. Auch im Energiepflanzenanbau, der als Klimaschutzmaßnahme der Bundesregierung initiiert wurde, müssen die zukünftigen klimatischen Änderungen berücksichtigt werden. Für die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel wird die Vielfalt von Kultur- und Wildpflanzen in Agrarlandschaften eine entscheidende Rolle spielen. Im Arbeitsbereich Biodiversität und Klimawandel simulieren wir in Klimakammern und insbesondere in aufwendigen Feldexperimenten zukünftige Klimabedingungen (Manipulation der CO2-Konzentration, der Temperatur, der Wasserversorgung, der Ozonkonzentration) und ermitteln die Prozesse, die zu Änderungen im Ertrag und der Qualität der Nutzpflanzen führen. Die Ergebnisse dienen der Verbesserung von Pflanzenwachstumsmodellen zur Erstellung von Prognosen beispielsweise zur globalen Ernährungssicherheit und liefern spezifische Empfehlungen für die Pflanzenzüchtung.

Aktuelle Themen und weiterführende Informationen

Experimentelle Klimawirkungsforschung

Eine solide Abschätzung der Entwicklung der Nahrungsproduktion unter dem laufenden Klimawandel ist unerlässlich. Dazu tragen wir durch Feldexperimente bei.

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Experimentelle Klimawirkungsforschung

Anpassung an den Klimawandel

Auf erhöhte atmosphärische Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen zeigen Kulturpflanzenarten und -sorten eine erhebliche Variationsbreite in der Wachstumsreaktion.

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