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HortiCo 4.0

Projekt

HortiCo 4.0 Logo (c) Thünen-Institut/Mariska Schäffer
(© Thünen-Institut/Mariska Schäffer)

Verbundprojekt: Vernetzung, Synergien und Transfer Gartenbau 4.0 (HortiCo 4.0)

Die Digitalisierung wird einen großen Einfluss auf gärtnerische Produktionssysteme und gartenbauliche Wertschöpfungsketten haben und den Sektor verändern. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat deshalb den Förderschwerpunkt Gartenbau 4.0 etabliert, um die Entwicklung von digitalen Lösungen für den Sektor voranzubringen.

Hintergrund und Zielsetzung

Das Vernetzungs- und Transfervorhaben HortiCo 4.0 im Förderschwerpunkt Gartenbau 4.0 soll die Akteure der Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) miteinander vernetzen, Synergien zwischen den FuE-Projekten fördern und für den Transfer der Forschungsergebnisse in die interessierte Fachwelt und die Information der breiten Öffentlichkeit sorgen.

Konkret sollen folgende Ziele erreicht werden:

1) Vernetzung der Innovationsprojekte untereinander und mit ähnlich gelagerten Projekten außerhalb der Förderrichtlinie sowie mit Akteuren der WSK und der Politik.

2) Clusterung der Innovationsprojekte nach inhaltlichen Kriterien, um Synergieeffekte zu identifizieren, die Realisierung dieser Effekte zu unterstützen und die Forschungsdaten durch Forschungsdatenmanagement (FDM) langfristig zu sichern.

3) Technische und ökonomische Analyse der Innovationscluster.

4) Kritische Analyse der Potenziale der Innovationscluster aus technisch-ökonomischer Perspektive sowie der Auswirkungen in den Betrieben, auf den Sektor und aus gesellschaftlichem Blickwinkel.

5) Zielgruppengerechter Transfer wichtiger Ergebnisse der FuE-Projekte, um die Übernahme der Innovationen in gartenbaulichen Wertschöpfungsketten zu erleichtern. Die Zielgruppen sind insbesondere Gartenbaubetriebe, Fachberatung, die Fachschulausbildung, Unternehmen gartenbaulicher WSK sowie Politik und Verwaltung.

6) Erarbeitung von Empfehlungen an die Politik und Identifizierung weiteren Forschungsbedarfs.

Vorgehensweise

Um eine intensive Vernetzung der FuE-Projekte zu unterstützen, den Informations- und Erfahrungsaustausch aller Projektbeteiligten zu stärken und hierbei auch branchenfremde Akteure aus Industrie und Forschung einzubinden, wird ein organisatorischer Rahmen geschaffen.

Eine Auftaktveranstaltung dient als Kennenlern-Plattform, um in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit den FuE-Projekten thematische Cluster zu identifizieren. Jährliche Vernetzungsworkshops aller FuE-Projekte und themenspezifische Treffen der Innovationscluster fördern den regelmäßigen Austausch.

Die Arbeit im Hortico 4.0-Projekt wird durch einen Projektbeirat kritisch begleitet.

Links und Downloads

www.hortico40.de

Thünen-Ansprechpartner


Beteiligte Thünen-Partner


Beteiligte externe Thünen-Partner

  • Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB)
    (Potsdam, Deutschland)
  • Technische Universität Braunschweig
    (Braunschweig, Deutschland)
  • Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz
    (Neustadt an der Weinstrasse, Deutschland)
  • Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG) Heidelberg
    (Heidelberg, Deutschland)

Geldgeber

  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
    (national, öffentlich)

Zeitraum

1.2020 - 12.2023

Weitere Projektdaten

Projekttyp:
Projektfördernummer: 2818501A18
Förderprogramm: Innovationsförderung
Projektstatus: läuft