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Ackerbau

Ackerbau in Südafrika
Ackerbau in Südafrika (© Thünen-Institut/Yelto Zimmer)

„Unser täglich Brot…“ – wie wird es produziert und was kostet das? Die deutschen und europäischen  Ackerbauern stehen nicht nur bei der Vermarktung von Getreide sondern auch von Ölsaaten oder Zucker heute viel stärker im globalen Wettbewerb als noch vor 20 Jahren.  Daher ist es für die Politik, Gesellschaft und Unternehmer wichtig zu wissen, welche Folgen geänderte (agrar-) politische, technologische oder rechtliche Rahmenbedingen für den Ackerbau in Deutschland haben. Wir liefern solche Analysen.

Für unsere Untersuchungen verwenden wir zum einen produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Daten typischer Ackerbaubetriebe, die wir im Rahmen des agri benchmark Netzwerkes erheben. Dieses Netzwerk wird vom Thünen-Institut und der DLG koordiniert. Darüber stützen wir uns auf Daten aus der Agrarstatistik, Betriebszweiganalysen von Beratungsringen sowie auf das Testbetriebsnetz. Auf dieser Grundlage arbeiten wir unter anderem an folgenden Fragestellungen:

  1. Welche globalen Preisverhältnisse zwischen Getreide und Zucker sind aufgrund der innerbetrieblichen Wettbewerbsverhältnisse langfristig zu erwarten und welche  Konsequenzen ergeben sich für die Wirtschaftlichkeit des europäischen Zuckerrüben-Anbaus?
  2. Ab welchem Ertragsniveau und an welchen Standorten könnte der Anbau von Sojabohnen in Deutschland rentabel werden?
  3. Wie wirkt sich die EU-Agrarreform auf deutsche Ackerbaubetriebe aus?
  4. Welche Formen der Landpacht gibt es im internationalen Vergleich und welche Konsequenzen haben sie für die Wirtschaftlichkeit des Ackerbaus und für das wirtschaftliche Verhältnis zwischen Grundeigentümer und Pächter bei sich ändernden Agrarpreisen?

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