Institut für

Betriebswirtschaft

Neue Technologien / Innovationen

Drohne mit Kamera
Drohne mit Kamera (© Thünen-Institut/Thomas de Witte)

Historisch betrachtet gilt: Landwirtschaft = technischer Fortschritt. In den 1950er Jahren ernährte ein Landwirt mit seiner Arbeit nur etwa zehn Menschen - heute sind es mehr als 130. Ermöglicht wurde diese enorme Produktivitätssteigerung vorwiegend durch technische Fortschritte in der Züchtung, im Pflanzenschutz sowie der Landtechnik. Auch heute stehen die landwirtschaftlichen Produktionssysteme vor Herausforderungen: Beispiele sind steigende Resistenzen im Ackerbau, geringe Lebensleistungen in der Milchviehhaltung oder grundsätzlich die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften.

Daher analysieren und bewerten wir, inwiefern neue Technologien in der Landwirtschaft helfen, diese Herausforderungen zu meistern. Hierfür untersuchen wir folgende Fragen:

  1. Wie wirken sich Innovationen auf die Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe aus?
  2. Wie verändern sich landwirtschaftliche Produktionsprozesse und –strukturen aufgrund neuer Technologien?
  3. Was sind die kritischen Erfolgsfaktoren für eine Verbreitung der Innovationen?
  4. Was kann die Politik tun, damit sich neue, umweltfreundlichere Technologien schnell verbreiten?
  5. Was kann die Politik tun, um negative Folgen neuer Technologien zu vermeiden oder zu begrenzen?

Der aktuelle Schwerpunkt unserer Arbeiten in diesem Bereich sind Untersuchungen zu den Potenzialen und Folgen von selbstfahrenden Maschinen/Robotern sowie „Precision Farming“ im Ackerbau. Weiterhin betrachten wir derzeit die betriebswirtschaftlichen Folgen aktueller Innovationen im Gemüsebau.

Für unsere Analysen arbeiten wir mit anderen Instituten wie dem Julius-Kühnen Institut oder der TU-Braunschweig zusammen.

Feldroboter im Einsatz
Feldroboter im Einsatz (© Kompetenzzentrum COALA/Hochschule Osnabrück)
Vorführung Drohne
Vorführung Drohne (© Thünen-Institut/Thomas de Witte)

Projekte von Neue Technologien / Innovationen