Institut für

Betriebswirtschaft

Lebensmittelsicherheit

Lebensmittelkontrolle bei Obst und Gemüse
Lebensmittelkontrolle bei Obst und Gemüse (© fotolia/Markus Bormann)

Lebensmittelkrisen können neben gesundheitlichen Folgen auch zu schwerwiegenden ökonomischen Schäden für die einzelnen Stufen der Warenkette führen. Das haben Ereignisse wie zum Beispiel der EHEC-Ausbruch im Jahr 2011 deutlich gemacht.

Mit zunehmender Globalisierung der Ernährungswirtschaft vergrößern sich, unter anderem wegen unterschiedlicher Hygienestandards, zudem die Gefahr sowie das (inter-)nationale Ausmaß von Lebensmittelkrisen. Gleichzeitig zeigte sich in der Vergangenheit, dass die Verbraucher bei Lebensmittelkrisen in der Regel mehr staatliche Regulierung fordern – und diese auch angeboten wird. Unsere Analysen helfen, die ökonomischen Zusammenhänge und Auswirkungen derartiger Präventions- und Interventionsmaßnahmen für einzelne Unternehmen und Sektoren der Warenkette besser einzuschätzen. So können wir die Regelungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit bewerten, zu ihrer effizienten Ausgestaltung beitragen und Lösungsansätze für gezielte Präventions- und Interventionsmaßnahmen erarbeiten. Aktuell bearbeiten wir unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut für Marktanalyse mögliche Konsumentenreaktionen in Lebensmittelkrisen, Kosten-Nutzeneffekte von Präventionsmaßnahmen in Bezug auf Zoonosen sowie die Kosten kommunikationspolitischer Handlungsoptionen zur Krisenbewältigung und -prävention.

Lebensmittelkontrolle bei Wurst
Lebensmittelkontrolle bei Wurst (© fotolia/Markus Bormann)