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Nationales Biodiversitäts-Monitoring in Agrarlandschaften gestartet

Aktuell

In Berlin ist am 28. März 2019 der Startschuss für das Nationale Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften gefallen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erarbeiten 13 Fachinstitute des Thünen-Instituts und des Julius Kühn-Instituts sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ein breit angelegtes Monitoringprogramm.

Teilnehmer des Kick-off-Meetings am JKI in Berlin (© JKI)

„Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist gesellschaftlich ein wichtiges Thema. Das Vorkommen vieler Arten der Agrarlandschaft ist untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zum Auftakt.

Das Monitoring ist breit angelegt und ergänzt bereits bestehende, aber nur punktuell fokussierte Monitoringansätze. Es soll eine repräsentative Datengrundlage schaffen und anschlussfähig sein an laufende nationale wie internationale Erhebungen. Das Monitoring startet 2019 mit Machbarkeitsstudien zu der Entwicklung innovativer Indikatorensysteme und einer Methodenentwicklung für drei Teilbereiche:

  • bundesweites generelles Trendmonitoring,
  • vertiefendes Monitoring zu agrarräumlichen und regionalen Fragestellungen,
  • Citizen Science-basiertes Monitoring, bei dem Landwirte, Verbände und interessierte Bürger helfen, Daten zu erheben.

Das Monitoring umfasst neben der Vielfalt und Qualität von Agrarlebensräumen verschiedene Organismengruppen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Insekten und den von ihnen erbrachten Ökosystemleistungen. Die Ergebnisse sollen in die Entwicklung neuer Instrumente münden, mit denen sich die Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen verbessern lässt.

Die Gesamtkoordination des Vorhabens liegt beim Thünen-Institut für Biodiversität. Die wissenschaftliche Bearbeitung erfolgt durch das Thünen-Institut und das Julius Kühn-Institut. Das Informations- und Koordinationszentrum für biologische Vielfalt in der BLE ist für die Aufbereitung der Ergebnisse für Politik und Öffentlichkeit verantwortlich.

Vom Thünen-Institut sind folgende Fachinstitute am Monitoringprogramm beteiligt:

  • Institut für Biodiversität
  • Institut für Agrartechnologie
  • Institut für Betriebswirtschaft
  • Institut für Ländliche Räume

Eine eigene Homepage zum landwirtschaftlichen Monitoring geht in Kürze online und wird nähere Informationen zum Umfang der einzelnen Teilbereiche und zur Laufzeit liefern.