Institut für

Biodiversität

Wechselwirkungen zwischen Bodenmikroorganismen und organischen Schadstoffen

Abbaukinetik eines organischen Schadstoffs in drei Böden mit unterschiedlichen Gehalten an organischem Kohlenstoff als Ergebnis unterschiedlicher Langzeit Düngungen
Abbaukinetik eines organischen Schadstoffs in drei Böden mit unterschiedlichen Gehalten an organischem Kohlenstoff als Ergebnis unterschiedlicher Langzeit Düngungen (© Thünen-Institut/BD)

Landwirtschaft, Industrie und andere Aktivitäten des Menschen verursachen den Eintrag organischer Schadstoffe in unsere Böden. Hier können Wechselwirkungen mit wichtigen mikrobiell vermittelten ökologischen Bodenfunktionen auftreten und sogar neue Gefährdungen für den Menschen entstehen. In den meisten Fällen finden sich jedoch in der mikrobiellen Gemeinschaft des Bodens auch Organismen, die solche Schadstoffe abbauen können. Mit Hilfe kultivierungsunabhängiger Methoden suchen wir nach Schadstoff-abbauenden Mikroorganismen und versuchen Limitierungen mikrobieller Abbaupotenziale in Böden zu charakterisieren. Beispiele für von uns untersuchte Schadstoffe sind chlorierte Ethene, Phenol oder 2,4-Dichlorphenol.

Information über eines unserer Forschungsprojekte zum Thema Mikroskalen, das im Zusammenhang mit dem Schwerpunktprogramm SPP1315 der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) durchgeführt wurde, findet sich unter Biogeochemical Interfaces in Soil.