Institut für

Agrartechnologie

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Aktuelles

Kann der Ackerfuchsschwanz mit alternativen Strategien erfolgreich bekämpft werden?

Aktuell

In dem Working Paper 99 des Thünen-Institutes Braunschweig werden die Ergebnisse des über 7 Jahre andauernden Ackerfuchsschwanzprojektes veröffentlicht. Ein Team aus Wissenschaftlern, Praktikern und Vertretern der Industrie hat auf zwei Standorten in Schleswig-Holstein geprüft, welche Erfolge durch alternative Strategien der Ackerfuchsschwanzbekämpfung, ausgerichtet nach Intensität und Zeitpunkt der Bodenbearbeitung und Bestellung, zu erwarten sind. Das Ergebnis war ernüchternd. Durch gezielte flache Stoppelbearbeitung und der Wahl des Bearbeitungszeitpunktes lässt sich das Auflaufverhalten von Ackerfuchsschwanz nur in Grenzen regulieren. Ohne die Bereitstellung neuer Wirkstoffe werden aktuelle Fruchtfolgen in Schleswig-Holstein, etwa WRaps – WW – WG, auf Dauer nicht mehr realisierbar sein. Wirkungsverluste bei selektiven Herbiziden und der Verzicht auf ein Totalherbizid erfordern ackerbauliche Maßnahmen durch Erweitern der Fruchtfolge. Der Wechsel von Blatt und Halmfrucht, Sommerung und Winterung unter Einbeziehen von Zwischenfrüchten wird die Landwirtschaft der Zukunft beschäftigen. Auch die konservierende Bodenbearbeitung, auf die Landwirte wegen vieler Vorzüge nicht mehr verzichten wollen, wird vor neuen Herausforderungen stehen.

(© Thünen-Institut)