Institute of

Baltic Sea Fisheries

Fisheries and Survey Technology

Aussetzen eines Schleppnetzes über das Heck des Fischereiforschungsschiffes „Solea“, aus der Perspektive eines Schwimmers.
Aussetzen eines Schleppnetzes von FFS Solea. (© Thünen-Institut/D. Stepputtis)

Each fishing activity will have an impact on the environment, but we can try to reduce this ecological impact as far as possible. At the same time, a fishery needs to be economically sustainable. Technical innovations can play an important role in achieving these goals.

Ziel der Arbeitsgruppe Fischerei- und Surveytechnik ist daher, für verschiedene Fischereien technische Innovationen zu entwickeln und zu erproben, die eine nachhaltige Fischerei ermöglichen. Das gilt für die Baumkurrenfischerei in der Nordsee (auf Seezunge und Krabben) ebenso wie für die Schleppnetzfischerei und die passive Fischerei mit Stellnetzen. Eine besondere Herausforderung dabei ist die Neuausrichtung der europäischen Fischereipolitik mit der Einführung eines Rückwurfverbotes in europäischen Gewässern (Arbeitsbereich Fischereimanagement) . Denn dies erfordert mehr denn je selektivere Netze, in denen nur die vom Fischer gewünschten und vermarktbaren Arten und Größen gefangen werden, oder alternative Fangmethoden, die den Einfluss auf den Meeresboden reduzieren oder den Beifang von Meeresvögeln oder Seesäugern vermeiden helfen. Gleichzeitig soll der Treibstoffverbrauch und der Sortieraufwand an Bord reduziert werden, um die Fischerei auch ökonomisch nachhaltiger zu machen.

Neben technischen Lösungen für den Fischfang unterstützt die Arbeitsgruppe die seegehenden Arbeiten der Fischerei-Institute mit der Wartung, Entwicklung und dem Betrieb verschiedener technischer Geräte zur Erfassung von Meeresdaten. Dazu gehören Netzsondensysteme, Messsysteme, verschiedene ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge, sowie Unterwasserbeobachtungstechnik.